Es kam ohne Vorwarnung: Borussia Dortmund hat am Sonntag das sofortige Aus von Sebastian Kehl als Sportdirektor verkündet. Die Geschäftsführung – konkret Carsten Cramer und Sportchef Lars Ricken – einigte sich nach eigenen Aussagen in einem offenen Gespräch mit Kehl auf diese Maßnahme. Ricken deutete an, dass der Sommer ein passender Moment für einen Neuanfang sei. Interessant: Man einigte sich offenbar so gut, dass die Trennung sofort vollzogen wird, also nicht in ein paar Wochen oder Monaten.
Sebastian Kehl hatte schon einige Jahre in einer leitenden Rolle beim BVB hinter sich. Erst kümmerte er sich seit 2018 als Leiter der Lizenzspielerabteilung um Kaderfragen, dann rückte er 2022 auf den Posten des Sportdirektors. Unter seiner Regie feierte Dortmund 2021 den DFB-Pokalsieg und erreichte dieses Jahr sogar das Finale der Champions League – auch wenn es am Ende nicht zum ganz großen Wurf reichte. Trotzdem: Dass man sich so abrupt trennt, überrascht nicht nur eingefleischte BVB-Fans. Es riecht fast nach 'großem Kehraus', der wohl über die offizielle Begründung hinausgeht.
Hat sich Kehl vielleicht mit Teilen der Führung oder der sportlichen Planung überworfen? Offen bleibt es vorerst – viele Insider rätseln. Fakt ist: Ein weiterer ehemaliger Spieler, der sich im Management versucht hat, ist erst einmal weg vom Fenster.
Borussia Dortmund und Sportdirektor Sebastian Kehl beenden ihre Zusammenarbeit überraschend zum sofortigen Zeitpunkt – angeblich in beiderseitigem Einvernehmen. Kehl war zunächst mehrere Jahre für den Lizenzspielerbereich verantwortlich, stieg dann 2022 zum sportlichen Leiter auf und war maßgeblich an BVB-Erfolgen und der Entwicklung des Kaders beteiligt, zuletzt mit dem Erreichen des Champions-League-Finales 2024. Hinter den Kulissen kursieren Spekulationen über die Beweggründe – ob es atmosphärische Störungen gab oder künftige Strategien nicht mehr zusammenpassten, bleibt bislang unklar.
Ergänzend aus aktuellen Recherchen: In den letzten 48 Stunden berichten zahlreiche Medien über den Bruch zwischen Kehl und dem BVB. Einige Journalisten vermuten Spannungen bei der Kaderplanung und unterschiedliche Auffassungen zur Transferstrategie für die nächste Saison. Offiziell ist von einem 'offenen und respektvollen Gespräch' die Rede, doch der sofortige Vollzug der Trennung gibt Anlass für Spekulationen. Die Nachfolgeregelung ist noch nicht geklärt, auch über Kehl's berufliche Zukunft hüllt sich das Umfeld bislang in Schweigen.