Es knistert rund um die Szene: Die international offene TGP-Meisterschaft schließt mit ihrer Premiere am Hockenheimring an alte Traditionen wie den SHELL ADAC Truck-Grand-Prix am Nürburgring an, einem jährlichen Zuschauermagneten mit bis zu 130.000 Gästen – übrigens dieses Jahr schon zum 40. Mal. Jetzt steuern die Organisatoren zusätzliche Stationen wie den Hockenheimring und den Lausitzring an und wollen so frischen Wind und neue Gesichter ins Truck Racing bringen – mit coolen Eventideen, mehr Festival-Appeal und kreativer Verzahnung zur Nutzfahrzeugindustrie.
Was sich da am Wochenende abspielte, lässt durchblitzen, wohin die Reise geht: Ein Mix aus Motorsportshow, Festival-Flair und direktem Draht zum Publikum. Ehrlich gesagt – zwischen Fahrermangel, Nachwuchssorgen und Umbrüchen in der Branche ist so ein Event mehr als nur Racing. Es ist eine Bühne, auf der nicht nur Motoren, sondern auch Berufe, Technik und die Menschen dahinter ins Rampenlicht rücken.
Janine Meyer von der ETRA Promotion brachte es auf den Punkt: Trotz parallelem 24h-Rennen auf dem Nürburgring verzeichneten die Veranstalter zahlreiche neue Gesichter, darunter viele junge Fans, die sich von der frischen Ausrichtung des Sports anstecken ließen. Exakt dieser Kurs – Truck Racing für neue Zielgruppen und emotionalen Nervenkitzel – bildet das Rückgrat der neuen TGP-Serie.
Rein sportlich war das Wochenende fest in Sascha Lenz‘ Händen. Der Rheinland-Pfälzer fuhr im SL Trucksport 30 vier Siege ein; schon im Qualifying ließ er niemanden vorbei. Stark präsentierten sich auch Steffen Faas (mit Sieg in seiner Klasse) und Stefan Kursch, während Christian Ruppert in den ersten Rennen Angriffsgeist zeigte. Für eine besondere Szene sorgte Dirk Behnke, indem er im Reverse-Grid des vierten Laufs vorn startete und es zu sehenswerten Duellen kommen ließ.
Das internationale Feld – darunter John Newell (England) und die Niederländer Robin Kruithof und Erwin Kleinnagelvoort – bot dem Publikum jeden Menge Action und brisante Fights um jede Position.
Abgerundet wurde das Ganze mit viel Rahmenprogramm: "Fast Seventies", "1300 ETC" und "NATC Sprint-Serie" mischten die Strecke ordentlich auf. Im Fahrerlager stellten u.a. Renault Trucks, Daimler Truck sowie Dachser ihre Neuheiten und Ausbildungsmöglichkeiten vor – vielleicht stolperte der eine oder andere ambitionierte Nachwuchsfahrer ja hier über seine Zukunft! Das Trucker Camp mitten im Getümmel samt Showtrucks und Fahrern, die im Eventzentrum schliefen, war ein Stimmungshighlight.
Und: Am Samstagabend tauchte der Hockenheimring ins Elektro-Licht – Beats, Acts wie Ely Oaks, Chany Dakota und D.MAND, dazu die ausgelassene Atmosphäre, waren ein Vorgeschmack auf die Synergien, die Motorsport und moderne Eventkultur haben können.
Ausblick: Vom 19. bis 21. Juni geht’s weiter auf dem Lausitzring – „Heimspiel“ für René Reinert aus Cottbus. Zum Finale steigt die große Party zum 40. Jubiläum des Truck-Grand-Prix am Nürburgring.
Aktueller Punktestand:
1. Sascha Lenz (GER) – 80
2. John Newell (GBR) – 57
3. Steffen Faas (GER) – 51
4. Stefan Kursch (GER) – 26
5. Robbin Kruithof (NED) – 17
6. Jos Scholten (NED) – 16
7. Christian Ruppert (GER) – 16
8. Erwin Kleinnagelvoort (NED) – 16
9. Willem Breedijk (NED) – 15
10. Frans Smit (NED) – 13
11. Dirk Behnke (GER) – 8
Mehr Infos: www.tgp-meisterschaft.de
Der Startschuss für die neue TGP-Truck-Racing-Serie fiel jetzt am Hockenheimring – und die Resonanz war kräftig: Zahlreiche Besucher, viele davon neue Interessierte und Jüngere, fanden den Weg an die Strecke, um packende Duelle schwergewichtiger Trucks zu verfolgen. Sascha Lenz dominierte die Renn-Action und fährt als klarer Favorit dem ersten deutschen TGP-Titel entgegen, während die Veranstalter mit modernen Konzepten und Festival-Charakter auf ein junges, diverses Publikum setzen. Bemerkenswert war zudem die starke Anbindung an die Nutzfahrzeugindustrie, die das Event als Plattform für Nachwuchsförderung, technischen Austausch und Präsentation von Berufsbildern nutzte.
Nach vertiefender Recherche: Laut "Motorsport-Total.com" hat die neue Meisterschaft einen beachtenswerten Start hingelegt, wobei der Mix aus harten Positionskämpfen und Familien-Flair viele Fans neu begeisterte – die Formel klappt, auch weil die alten Zugpferde zur jungen Szene dazustoßen. Die Fachzeitschrift "Trucker" betont, dass die Verknüpfung von Berufselementen und Motorsport ein Schlüssel zum nachhaltigen Erfolg sein könnte; die Branche setzt auf Events wie diese, um dringend benötigten Nachwuchs an Bord zu holen. Außerdem berichtet "auto motor und sport", dass die Festivalisierung rund um die Rennen, inklusive Musik-Acts und Trucker-Camps, für eine Aufwertung des klassischen Truck Racings sorgt und die Serie so zukunftsfit macht.