Oetker-Gruppe meistert Turbulenzen und bleibt auf Wachstumskurs

Bielefeld – Trotz politischer Unsicherheiten sowie globalen Hürden hat die Oetker-Gruppe auch im Geschäftsjahr 2025 an ihrem Kurs festgehalten und konnte ihren Umsatz erneut auf ein beeindruckendes Niveau von über 7,1 Milliarden Euro steigern. Für das kommende Jahr bleibt der Optimismus bestehen.

heute 12:23 Uhr | 4 mal gelesen

Die Oetker-Gruppe hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025, obwohl die Weltlage nach wie vor unbeständig ist – von internationalen Konflikten bis zu handelsbezogenen Stolpersteinen (Stichwort: US-Zölle) – recht wacker geschlagen. Die Verantwortlichen blicken zufrieden aufs Jahresergebnis und betonen, dass die Vielfalt im Portfolio eine Art Schutzschild gegen die rauen Umstände ist.

Blick ins Zahlenwerk 2025:

Weiteres Umsatzplus – trotz aller Widrigkeiten

Der größte Teil des Umsatzes fließt weiterhin aus den Bereichen Lebensmittel und Getränke, diesmal beläuft sich das Ganze auf über 7,1 Milliarden Euro. Das organische Wachstum liegt mit 1,4 Prozent ordentlich im grünen Bereich. Dr. Oetker Nahrungsmittel und Coppenrath & Wiese sind die klaren Hauptmotoren und kamen gemeinsam auf fast 4,3 Milliarden. Besonders hervorzuheben: Coppenrath & Wiese hatte offenbar einen Lauf beim Tiefkühlbrötchen-Geschäft, und Dr. Oetker setzt nach dem Deutschland-Start seiner neuen „Suprema“-Pizza voll auf internationale Bühne – das Sortiment wird nach und nach ausgeweitet.

Die Getränkesparte, allen voran die Radeberger Gruppe, tut sich weiterhin schwer, weil Bier schlicht allgemein weniger nachgefragt wird. Hier gab es einen kleinen Umsatzknick auf knapp über 2 Milliarden Euro – doch alkoholfreie Marken wie Radeberger Alkoholfrei oder Jever Fun konnten mit Wachstumszahlen punkten. Sonst so: Lieferdienst flaschenpost und die IT-Schiene (OEDIV) ebenso wie der Hotelbereich laufen rund und wachsen fleißig.

Im Heimatmarkt Deutschland hielt sich der Umsatz mit rund 4 Milliarden Euro solide, während das Auslandsgeschäft seinen Anteil leicht auf 44,2 Prozent steigern konnte (das sind etwa 3,1 Milliarden Euro). Investitionen und StandorttreueDer Heimatstandort bleibt ganz klar im Fokus. Mehr als 250 Millionen Euro gingen 2025 in deutsche Projekte: Produktions- und Logistikinfrastruktur, Digitalisierung und Umwelt blieben Hauptthemen. Insgesamt summierten sich die Investitionen auf gut 330 Millionen Euro – laut Oetker eine langfristige Überzeugungstat für den Standort. Bemerkenswert ist dabei die aufwendige Modernisierung des historischen Brenners Park Hotels, dessen Wiedereröffnung im Herbst 2025 als klares Statement gilt.

Stabiles Team im In- und Ausland

Weltweit arbeiteten Ende 2025 rund 28.738 Menschen für die Oetker-Gruppe (Vorjahr: 28.713), davon 18.865 in Deutschland, 9.873 außerhalb. Wer auf große Stellenschwankungen gewartet hatte, wird enttäuscht sein: Die Zahl blieb stabil.

Und jetzt, Blick nach vorn?

Die Pläne für 2026 hören sich nach Optimismus an: Weiter wachsen, vor allem auf organischer Basis. Gleichzeitig will man die Ausgaben für Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit hochhalten. Effizienz und Kostenkontrolle – na klar – stehen weiterhin auf dem Zettel. Es bleibt also auch im neuen Jahr spannend, wie Oetker sich schlägt.

Mehr Details liefert der Oetker-Geschäftsbericht unter: www.oetker-gruppe.de

Die Oetker-Gruppe, mit Hauptsitz in Bielefeld, konnte im Geschäftsjahr 2025 ihren Umsatz auf über 7,1 Milliarden Euro steigern – trotz globaler Unsicherheiten wie geopolitischer Konflikte, unbeständiger Wirtschaftslage und der Zwänge durch internationale Handelspolitik. Insbesondere die Segmente Lebensmittel und Getränke, aber auch der Lieferdienst flaschenpost sowie der IT-Dienstleister OEDIV, zeigten robuste Resultate. Auffällig: Der Heimatstandort Deutschland genießt weiterhin Priorität bei den Investitionen – und selbst die Zahl der Beschäftigten entwickelte sich äußerst stabil. Zusätzlich zur offiziellen Meldung betonen verschiedene Presseberichte, dass Oetker auf Innovationskraft, Digitalisierung und Nachhaltigkeit fokussiert bleiben will; aktuell gibt es keine größeren Akquisitionen oder tiefgreifende Umstrukturierungen, sondern einen eher vorsichtigen, nachhaltigen Wachstumspfad, der auch für Mitarbeitende trotz aller Herausforderungen Sicherheit schafft. Besonders bemerkenswert ist, dass die Unternehmensgruppe inmitten der Innovations- und Nachhaltigkeitsbestrebungen ihre Aktivitäten im Bereich alternative Proteinquellen und nachhaltige Verpackungsformen verstärkt und dabei gezielt Partnerschaften mit Start-ups eingeht. Aus Brancheninsiderkreisen wird außerdem berichtet, dass Oetker zunehmend auf Data Analytics und Automatisierung in den Logistik- und Produktionsprozessen setzt, was zusätzliche Wettbewerbsfähigkeit bringt.

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