Kino-Premiere für 2027 angesetzt – LEONINE Studios übernimmt den Vertrieb.
Zum Film: In Visegrad, Bosnien, versucht der Autor Aleksandar alias Sasa seine energische, aber zunehmend vergessliche Großmutter Kristina in ein Pflegeheim zu bringen. Doch Kristina hat andere Pläne – sie glaubt fest, eine letzte Reise in ihr Heimatdorf Oskorusa steht an. Aleksandar lässt sich zögernd darauf ein. Aus der Heimfahrt wird ein Trip in die alte Heimat und in die Tiefen der eigenen Vergangenheit.
Mit dem Bosnienkrieg nimmt Sasa als Kind mit seiner Familie die Flucht nach Deutschland auf, Ankunft im Flüchtlingswohnheim Heidelberg inklusive. Vergangenheit, Gegenwart, Komik und Tragik, Gedächtnis und Identitätsfragen verschlingen sich: Wann hat eigentlich Herkunft begonnen – und wann hört Fremde auf?
Nach dem preisgekrönten Buch schrieb Senad Halilbasic das Drehbuch, die Regie führt Clara Zoë My-Linh von Arnim (u. a. "Die Zweiflers"). Vor der Kamera: Slavko Popadic, Gordana Boban-Herovic, Marija Skarisic, Carlo Ljubek, dazu Bjarne Mädel, Anke Engelke, Karoline Herfurth, Max Riemelt, Stipe Erceg und Nina Kunzendorf.
HERKUNFT entsteht unter der Fahne von UFA Fiction zusammen mit LEONINE Studios und ARD Degeto Film. Produziert von Sinah Swyter und Leslie-Alina Schäfer. Executive Producer: Sebastian Werninger. Mit dabei u. a. Steffi Ackermann und Quirin Berg.
Förderung gibt's aus NRW, Baden-Württemberg, dem DFFF, der FFA und vom Bundeskulturbeauftragten.
„Herkunft" erschien bei Luchterhand 2019.
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Originalquelle: LEONINE Studios via news aktuell
Der Kinofilm 'HERKUNFT' adaptiert Sasa Stanisics gefeierten Roman, der für seine feinsinnigen Betrachtungen von Exil, Identität und Erinnerung vielfach ausgezeichnet wurde. Die Geschichte um eine Großmutter, die ins eigene Dorf zurückkehren will, und ihren Enkel, der sich dem Erbe der Flucht und der eigenen Vergangenheit stellt, berührt durch einen Wechsel zwischen tragischen und absurden Momenten. Aktuelle Berichte heben hervor, dass der Film ein außergewöhnlich internationales Produktionsensemble vereint, darunter Schauspielgrößen aus dem deutschsprachigen Raum ebenso wie Filmförderungen und kreative Köpfe aus mehreren Ländern: Ein Spiegel aktuellen Diskurses zu Migration, Herkunft und (Selbst-)Erinnerung, der mit Blick auf den europäischen Kontext für besondere Aktualität sorgt.