Vorwerk zieht nach dem Abschluss des Geschäftsjahres 2025 eine bemerkenswert positive Bilanz. Das Unternehmen, mit Wurzeln im Bergischen Land, setzt weiterhin auf den bewährten Direktvertrieb, der längst internationales Terrain erobert hat. Persönliche Beratung, Community-Spirit und digitale Produkt-Ökosysteme wie beim Thermomix® TM7 verschmelzen und bringen ein beinahe greifbares Kundenerlebnis hervor – das klingt idealistisch, aber in den Zahlen spiegelt sich durchaus eine Portion Wirklichkeit.
Das vergangene Jahr war turbulent, und doch hat Vorwerk gerade in dieser Unsicherheit seine Strategie geschärft. Die Expansion nach Australien, Malaysia, Benelux und neuerdings Vietnam hat Früchte getragen: Der Umsatz in den neuen Märkten explodierte förmlich, der Anteil am Gesamtwachstum ist beachtlich. Über zwei Drittel des Umsatzes im Direktvertrieb stammen inzwischen aus dem Ausland – das hätte ich vor ein paar Jahren nicht erwartet.
Ein wichtiger Meilenstein: der Launch des Thermomix® TM7. Kein Wunder, dass der Küchenhelfer alles andere überstrahlt – über eine Million Geräte gingen im ersten Jahr weg. Das Rekordergebnis im Geschäftsbereich Culinary ist kein Zufall, eher das Ergebnis einer gut funktionierenden Wechselbeziehung zwischen Produkt, Mensch und digitalem Content (man denke nur an die stetig wachsende Rezeptplattform Cookidoo®).
Im Bereich Reinigung hat auch Kobold zaghaft angezogen, angetrieben von einer verstärkten Berater-Basis und einer frischen Kommunikations- oder Werbestrategie. Apropos Berater: Die Vorwerk-Community wächst, als würde sie ein geheimes Rezept kennen – gut doppelt so viele Verkaufsberater seit 2019. Internationale Markenstrategie, organisatorische Neuerfindungen (Stichwort Vorwerk HOME ab 2026) und Investitionen am Stammsitz: Das klingt nach Kurs auf Zukunft, auch wenn Vorwerk den Begriff „Transformation“ eher pragmatisch als visionär gebraucht.
Nicht vergessen: Die akf-Bank glänzt mit soliden Zuwächsen und will sich markentechnisch noch deutlicher an Vorwerk andocken; ob das mehr ist als ein Anstrich mit der Konzernfarbe Grün, wird die Zeit zeigen. Insgesamt bleibt: Bei all dem Wachstum und den Umsatz-Feuerwerken klingt immer auch die Überzeugung durch, dass Beziehungen – zu Kunden, Beratern, Mitarbeitern – das tragende Fundamt bilden.
Ja, und so sehr sich alles digitalisiert – das Persönliche und der Glaube an langlebige Produkte und gesellschaftliches Engagement bleibt bei Vorwerk scheinbar kein leeres Versprechen.
Vorwerk blickt auf ein außergewöhnlich starkes Geschäftsjahr zurück, mit einem Umsatzrekord und deutlichem Gewinnwachstum. Maßgeblich zum Erfolg trug die Einführung des Thermomix® TM7 bei, flankiert von der internationalen Expansion und dem kontinuierlichen Ausbau eines weltweiten Netzwerks an Beraterinnen und Beratern. Auch der Bereich Finanzen – vertreten durch die akf-Bank – verzeichnete kräftige Zuwächse und bekommt einen eigenständigen Markenauftritt. Auffällig ist die strategische Verflechtung von persönlichem Direktvertrieb, Community-Building und technischer Innovation (wie KI bei Thermomix oder die Cookidoo®-Plattform).
Jüngste Medienrecherchen zeigen, dass der Direktvertrieb trotz digitaler Alternativen als widerstandsfähiges Vertriebsmodell gilt, weil gerade persönliche Beziehungen das Kundenerlebnis stärken. Nach Berichten großer Zeitungen blickt Vorwerk künftig verstärkt auf Asien und Ozeanien, um neue Märkte zu erschließen und so unabhängiger von der Marktlage in Europa zu werden. Außerdem diskutieren Branchen-Insider, wie die Kombination aus KI-gesteuerten Services und persönlichem Kontakt einen neuen Standard für premiumlastige Haushaltsprodukte setzen könnte.