Hotels und Restaurants unter Druck: Iran-Krieg sorgt für Einbrüche in der Branche
Deutsche Gastronomen und Hoteliers ächzen unter den Folgen des Konflikts im Iran – Gäste bleiben aus, Preise steigen.
Deutsche Gastronomen und Hoteliers ächzen unter den Folgen des Konflikts im Iran – Gäste bleiben aus, Preise steigen.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat ungewöhnlich harsche Kritik an den militärischen Aktionen der USA und Israels gegen den Iran geübt. In Berlin, anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Auswärtigen Amtes, fand er klare Worte für das Vorgehen.
Innerhalb der Koalition werden die Stimmen lauter, die die bisherige Freigabe für die Nutzung des amerikanischen Luftwaffenstützpunkts Ramstein im Falle eines Konflikts mit Iran hinterfragen. Die endgültige völkerrechtliche Bewertung durch die Bundesregierung steht noch aus, wie Adis Ahmetovic (SPD) der 'Süddeutschen Zeitung' mitteilte.
Nach dem Ausbruch des Krieges am Golf bemerkt Deutschlands größter Reiseveranstalter Tui Veränderungen im Buchungsverhalten: Besonders Ziele wie Japan und Hawaii erleben aktuell einen spürbaren Andrang – zwei Reiseziele, zwischen denen kaum größere Gegensätze denkbar sind, wie ein Konzernsprecher anmerkte.