Luigi Pantisano, aktueller Co-Vorsitzender der Linken, hat im ARD-Interview betont, dass seine Gleichstellung von CDU und AfD falsch war und er sich dafür entschuldigt habe. Dennoch haftet er an seiner Kritik, dass die CDU nach rechts rutscht, auch wenn seine Entschuldigung vom politischen Gegner nicht akzeptiert wurde. Pantisano strebt an, in den nächsten zwei Jahren verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und lässt offen, wie sich das politische Klima zwischen Linken und Union in Zukunft entwickelt. Aus der aktuellen Berichterstattung ergibt sich zudem, dass die Linke derzeit vor massiven Herausforderungen steht, nicht nur durch interne Streitigkeiten, sondern auch durch das Erstarken rechtspopulistischer Kräfte und die Abwanderung von Wählerstimmen. Die Reaktion der CDU auf Pantisanos Äußerungen liest sich vielerorts als Signal, dass die gesellschaftlichen Gräben tiefer werden. Mehrere Medien analysieren das Dilemma traditioneller Parteien, ihre Identität im Wandel der gesellschaftlichen Stimmung zu behaupten und gleichzeitig Anschluss an jüngere Wählerschichten nicht zu verlieren.