Pantisano: Entschuldigung abgelehnt, Kritik bleibt – Der neue Linken-Co-Chef zur CDU-Debatte

Luigi Pantisano, frisch gewählter Co-Vorsitzender der Linken, zeigt sich enttäuscht darüber, dass die CDU seine Entschuldigung nicht angenommen hat. Die ursprüngliche Kritik, es gebe einen Rechtsruck bei der Union, hält er dennoch aufrecht.

heute 13:34 Uhr | 2 mal gelesen

Manchmal läuft eben nicht alles rund, schon gar nicht in der Politik. Luigi Pantisano – erst seit Kurzem an der Spitze der Linkspartei – hat im Interview mit der ARD klargemacht, dass er einen Fehler gemacht hat: Seine Gleichsetzung von CDU und AfD war ziemlich daneben. 'Dafür hab ich mich entschuldigt', sagt er, aber zurückrudern will er nur ein Stück. Seine eigentliche Sorge, nämlich, dass die CDU sich nach rechts öffne, bleibt für ihn bestehen. Die Partei müsse sich schon mit dieser Kritik auseinandersetzen, findet Pantisano. Typisch Politik: Entschuldigung abgegeben, Thema aber noch lange nicht vom Tisch. Spätestens bei der nächsten Wahl will er dann beweisen, dass er aus der Sache gelernt hat – und träumt (bescheiden?) davon, die Wahlbeteiligung seiner Partei ein bisschen über 53 Prozent zu schieben. Warten wir's ab.

Luigi Pantisano, aktueller Co-Vorsitzender der Linken, hat im ARD-Interview betont, dass seine Gleichstellung von CDU und AfD falsch war und er sich dafür entschuldigt habe. Dennoch haftet er an seiner Kritik, dass die CDU nach rechts rutscht, auch wenn seine Entschuldigung vom politischen Gegner nicht akzeptiert wurde. Pantisano strebt an, in den nächsten zwei Jahren verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und lässt offen, wie sich das politische Klima zwischen Linken und Union in Zukunft entwickelt. Aus der aktuellen Berichterstattung ergibt sich zudem, dass die Linke derzeit vor massiven Herausforderungen steht, nicht nur durch interne Streitigkeiten, sondern auch durch das Erstarken rechtspopulistischer Kräfte und die Abwanderung von Wählerstimmen. Die Reaktion der CDU auf Pantisanos Äußerungen liest sich vielerorts als Signal, dass die gesellschaftlichen Gräben tiefer werden. Mehrere Medien analysieren das Dilemma traditioneller Parteien, ihre Identität im Wandel der gesellschaftlichen Stimmung zu behaupten und gleichzeitig Anschluss an jüngere Wählerschichten nicht zu verlieren.

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