Trump stoppt geplanten Angriff auf Venezuela – Eine überraschende Kehrtwende

Unerwartet zog US-Präsident Donald Trump einen potenziellen weiteren Militärangriff gegen Venezuela zurück. Laut eigener Aussage liefen die Beziehungen zu Venezuela derzeit sogar erstaunlich konstruktiv, unter anderem bei der Modernisierung der Energiewirtschaft.

09.01.26 11:10 Uhr | 10 mal gelesen

Trump hat – man mag es kaum glauben – die sogenannte zweite Angriffswelle, wie sie in manchen Kreisen diskutiert wurde, nicht umgesetzt. Nach seinen Aussagen ist die Zusammenarbeit zwischen den USA und Venezuela, besonders auf dem Feld der Öl- und Gasindustrie, auf einem guten Weg. Vor Kurzem habe er persönlich noch die Gespräche zwischen seinem Team und venezolanischen Vertretern verfolgt. Interessanterweise bleiben die US-Schiffe trotzdem in der Region, Stichwort: Sicherheitslage – ein gewisses Misstrauen scheint zu bleiben. Mit stolzgeschwellter Brust kündigte Trump außerdem an, gewaltige Investitionen – 100 Milliarden Dollar, wenn man seinen Worten Glauben schenkt – großer Energiekonzerne loszutreten und noch am selben Tag mit deren Führungskräften zu sprechen. Nicht zu vergessen, während alle Welt noch über Sanktionen spricht, gab es scheinbar als Zeichen des Entgegenkommens die Freilassung politischer Gefangener in Venezuela. Ob das alles so glatt läuft, bleibt schwer zu sagen; Skepsis schwingt – zumindest bei mir – irgendwie mit.

Im überraschenden Alleingang gab Donald Trump bekannt, den erwarteten nächsten Angriff auf Venezuela wieder abzusagen. Diese Entscheidung habe direkt mit der neu entstandenen Zusammenarbeit im Energiesektor zu tun, vor allem was den Wiederaufbau und die Modernisierung von Öl- und Gasanlagen angeht. Weiterhin wurde auf staatlicher Seite die Freilassung politischer Häftlinge als Geste gewertet, die wohl zur Entspannung beitragen sollte. Was sich noch zwischen Washington und Caracas entwickelt, bleibt momentan offen – das Pendel könnte, wie so oft in der jüngeren Weltpolitik, schnell wieder in die andere Richtung ausschlagen. Zuletzt nahmen auch andere internationale Stimmen und unabhängige Journalisten die Entwicklung kritisch unter die Lupe, besonders im Hinblick auf Transparenz sowie den Einfluss mächtiger Konzerninteressen. Laut neuen Medienrecherchen hat sich die Ankündigung tatsächlich auch auf die Stimmung an den internationalen Märkten spürbar ausgewirkt. Manche politische Beobachter vergleichen Trumps Vorgehen mit früheren, abrupten politischen Schwenks, die den Kurs der US-Außenpolitik in kurzer Zeit veränderten.

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