Im überraschenden Alleingang gab Donald Trump bekannt, den erwarteten nächsten Angriff auf Venezuela wieder abzusagen. Diese Entscheidung habe direkt mit der neu entstandenen Zusammenarbeit im Energiesektor zu tun, vor allem was den Wiederaufbau und die Modernisierung von Öl- und Gasanlagen angeht. Weiterhin wurde auf staatlicher Seite die Freilassung politischer Häftlinge als Geste gewertet, die wohl zur Entspannung beitragen sollte. Was sich noch zwischen Washington und Caracas entwickelt, bleibt momentan offen – das Pendel könnte, wie so oft in der jüngeren Weltpolitik, schnell wieder in die andere Richtung ausschlagen. Zuletzt nahmen auch andere internationale Stimmen und unabhängige Journalisten die Entwicklung kritisch unter die Lupe, besonders im Hinblick auf Transparenz sowie den Einfluss mächtiger Konzerninteressen. Laut neuen Medienrecherchen hat sich die Ankündigung tatsächlich auch auf die Stimmung an den internationalen Märkten spürbar ausgewirkt. Manche politische Beobachter vergleichen Trumps Vorgehen mit früheren, abrupten politischen Schwenks, die den Kurs der US-Außenpolitik in kurzer Zeit veränderten.