Israel verfolgt neue Taktik bei Angriffen auf Teheran

Israels Verteidigungsminister Israel Katz erklärte, dass das Militär seines Landes eine neue Eskalationsstufe bei Angriffen auf Teheran erreicht habe. "Unsere Luftwaffe führt nun erstmals im Rahmen der Operation 'Roaring Lion' gezielte Schläge aus – mitten über Teheran selbst," so Katz am Sonntag. Die Operation sei mit gezielter Entschlossenheit gegen das iranische Regime gerichtet.

heute 11:51 Uhr | 5 mal gelesen

Israel setzt bei seinen Angriffen auf die iranische Hauptstadt aktuell unterschiedliche Arten von Waffen ein. Neben sogenannten 'Stand-off'-Raketen – die aus sicherer Entfernung starten und kleinere Sprengköpfe tragen – kommen neuerdings auch Bomben zum Einsatz, die über den ausgewählten Zielen abgeworfen werden. Laut eigenen Angaben sieht sich Israel mittlerweile in der Lage, nahezu uneingeschränkt den Luftraum über Teheran zu kontrollieren; die 'Luftüberlegenheit' sei erreicht, der "Weg nach Teheran" bilde sich. Währenddessen verkündete Irans Präsident Massud Peseschkian eine unumstößliche Antwort auf die Eskalation: Mit der Tötung des religiösen Führers Ali Khamenei habe Israel nach den Worten des Präsidenten eine "Kriegserklärung an alle Muslime, besonders an Schiiten, ausgesprochen." Man nehme Vergeltung und Wiederherstellung der Gerechtigkeit nun als Pflicht wahr, so Peseschkian. Wie diese angekündigte Vergeltung konkret aussehen wird, bleibt jedoch noch offen – handfeste Details sind rar, vor allem angesichts der aufgeheizten Stimmung zwischen den beiden Staaten.

Die jüngste Entwicklung im Nahost-Konflikt ist brisant: Israel weitet seine militärischen Schläge aus und greift mit einer neuen Operationsphase direkt Ziele in Teheran an – eine klare Zuspitzung im Machtspiel zwischen Israel und dem Iran. Nach Angriffen, die vor allem mit abstandsgelenkten Raketen geführt wurden, setzt Israel erstmals auch präzise Luftangriffe mitten in der iranischen Hauptstadt um und spricht davon, die entscheidende Kontrolle über den dortigen Luftraum zu besitzen. Irans politische Führung hat auf die Tötung von Ayatollah Khamenei mit scharfer Rhetorik und der Ankündigung schwerer Vergeltung reagiert, wobei unklar bleibt, wann und auf welche Weise der Iran zurückschlagen wird. Aktuelle Recherchen zeigen außerdem: Die internationale Gemeinschaft reagiert zunehmend besorgt auf die Zuspitzung – UNO-Vertreter haben vor einer noch stärkeren Eskalation gewarnt. Analysen betonen, dass sich durch diesen Präzedenzfall das militärische Gleichgewicht in der Region nachhaltig verschieben könnte, was wiederum neue regionale Allianzen hervorbringen dürfte. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass die Unsicherheit an internationalen Märkten wächst und Experten ein Wiederaufflammen weitreichenderer Konflikte nicht mehr ausschließen.

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