Trump verkündet angeblichen Waffenstillstand zwischen Israel und Hisbollah

Laut Donald Trump gibt es eine Einigung im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah – mit Rückzug israelischer Truppen und Waffenruhe von beiden Seiten. Doch wie tragfähig ist das wirklich?

vor 52 Minuten | 1 mal gelesen

Donald Trump ließ am Montag verlauten, er habe nach einem Telefonat mit Benjamin Netanjahu einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hisbollah ausgehandelt. Demnach verzichte Israel auf den geplanten Truppeneinsatz in Beirut und wolle bereits verlegte Einheiten wieder abziehen. Im Gegenzug verspreche die Hisbollah, sämtliche Angriffe einzustellen. Beide Seiten sichern sich wechselseitig zu, keine neuen Offensiven zu starten – so jedenfalls Trumps Darstellung. Das libanesische Parlament, genauer gesagt dessen Sprecher Nabih Berri, soll der US-Regierung schon signalisiert haben, dass die Hisbollah einen vollständigen Waffenstillstand akzeptiere, so berichtet es Axios. Interessant daran: Von Israel werde nicht einmal der vollständige Abzug aus dem Libanon verlangt. Aber so klar ist das alles nicht – Zeitgleich hieß es, Iran habe die Verhandlungen aufgrund angeblicher israelischer Verstöße ausgesetzt. Trump wiederum bestritt, über ein Aussetzen der Gespräche informiert worden zu sein – er sprach sogar von raschem Fortschritt. Ehrlich gesagt: Solche Nahostmeldungen klingen oft wie ein kompliziertes Kartenhaus. Wer da was gerade zusagt oder verwirft, scheint manchmal im Tagesrhythmus zu kippen.

Trump hat mit einer überraschenden Ankündigung von einem Waffenstillstand im ewigen Zwist zwischen Israel und der Hisbollah für internationale Schlagzeilen gesorgt. Laut unterschiedlichen Medienberichten soll die Eskalation damit vorerst gebremst sein, allerdings widersprachen sowohl iranische als auch israelische Stimmen dieser schnellen Einigung. Bemerkenswert ist, dass Israel offenbar bereit wäre, auf Truppenbewegungen zu verzichten, während die Hisbollah signalisiert, auf weitere Angriffe zu verzichten – doch die tatsächliche Umsetzung bleibt ungewiss, denn politische Kommunikation in Kriegszeiten ist notorisch volatil. – Erweiterung durch Recherche: In anderen Berichten der letzten 48 Stunden wird darauf hingewiesen, dass die Lage in Nahost weiter angespannt ist: Mehrere Zeitungen berichten, dass die Gespräche über einen Waffenstillstand von politischen Spannungen zwischen regionalen Akteuren und externen Mächten wie den USA weiterhin erschwert werden. Laut der FAZ werden die Beziehungen zwischen Israel und dem Libanon zusätzlich durch fortgesetzten Raketenbeschuss belastet, während diplomatische Initiativen häufig im Sande verlaufen. Internationale Vermittlungsversuche laufen parallel, aber konkrete Erfolge oder nachhaltige Fortschritte sind bislang Mangelware.

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