US-Militär intensiviert Angriffe auf iranische Infrastruktur

Weitere gezielte Luftschläge der USA gegen iranische Stellungen – der militärische Schlagabtausch spitzt sich zu.

heute 06:26 Uhr | 3 mal gelesen

Manchmal liest sich so eine militärische Meldung wie aus einem alten Schachspiel: Zug um Zug, mit drohendem Klackern der Figuren. Jedenfalls berichtet das US-Zentralkommando (Centcom), es seien erneut Angriffe gegen etliche iranische Einrichtungen erfolgt – diesmal unter anderem in Buschehr, Chah Bahar und Jask. Die Liste ließe sich fortsetzen; auch Namen wie Konarak, Abu Musa und Bandar Abbas tauchen auf. Das offensichtliche Ziel: Irans Möglichkeiten, internationale Frachtschiffe anzugreifen, soll weiter eingedämmt werden. Dabei griff das US-Militär nach eigenen Angaben zu präzisionsgesteuerter Munition und nahm explizit Anlagen für Küstenabwehr, Raketen- und Drohnentechnik aufs Korn – vor allem alles, was schwimmt oder fliegt und den Seeweg gefährden könnte. Aussagen aus Teheran kontern prompt mit Berichten zu eigenen Attacken auf amerikanische Stellungen, insbesondere stand diesmal eine US-Basis in Bahrain im Zentrum. Zur Krönung des Ganzen vermeldet das jordanische Militär, sie hätten vier aus iranischer Richtung gestartete Raketen erfolgreich abgefangen. Wer hier zuerst das Ende der Eskalation erwarten darf, steht jedenfalls noch in den Sternen.

Die USA setzen ihre Offensive gegen iranische Militärziele fort, um Irans maritime Angriffsoptionen, insbesondere bei Schiffsrouten, zu begrenzen. Im Gegenzug attackiert der Iran US-Militärstellungen in Bahrain, während Jordanien anhaltend wachsam bleibt und Raketen aus Richtung Iran abwehrt. Die Dynamik in der Region ist angespannt, zumal beide Seiten sich gegenseitig Schuldzuweisungen zuschieben und keine schnelle Entspannung absehbar ist. Ergänzend: Recherchen zeigen, dass die Situation weiter brenzlig bleibt. Die 'Süddeutsche Zeitung' berichtete vor wenigen Stunden, dass Washington signalisiert, weitere Gegenmaßnahmen nicht auszuschließen und die maritimen Routen in der Straße von Hormus weiterhin als strategisch hoch sensibel einstuft. Laut der 'FAZ' positioniert sich auch die EU zunehmend kritisch gegenüber Irans Rolle in der Region und ruft zu Deeskalation auf, warnt jedoch auch vor einer weiteren Ausweitung des Konflikts. Einige Analysten auf 'taz.de' diskutieren die Gefahr eines Flächenbrands und sehen in den Angriffen ein beidseitiges Kräftemessen, das zunehmend zivile Akteure beeinträchtigt.

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