Die geplanten Redispatch-Vorbehalte würden Windkraftinvestitionen in Netzengpass-Regionen massiv erschweren, da Betreiber dort im Fall von Netzüberlastungen keinerlei Zahlungen mehr erhalten würden. Experten befürchten sowohl einen massiven Rückgang des Wettbewerbs bei neuen Windkraftprojekten als auch explodierende Förderkosten, deren Gesamthöhe auf bis zu 40 Milliarden Euro geschätzt wird – vor allem für die Jahre 2027 bis 2030. In aktuellen Debatten wird zudem kritisiert, dass solche Regelungen die deutsche Energiewende und den Netzausbau konterkarieren könnten, da sie gerade in windreichen Regionen ausgebremst werden würden. Nach aktuellen Recherchen hat die Debatte um das Netzentgeltgesetz, Netzausbau und die Integration erneuerbarer Energien in den letzten Tagen an Schärfe zugenommen: Laut Zeit Online diskutiert die Bundesregierung, wie Netzausbau und Förderung im Gleichgewicht gehalten werden können, und Branchenvertreter warnen vor Unsicherheit (Quelle: https://www.zeit.de). Auf Spiegel.de betonen Betreiber und Wirtschaftsverbände, dass Deutschland dringend einen vereinfachten Ausbau der Windenergie benötige, da ansonsten die Klimaziele gefährdet seien (Quelle: https://www.spiegel.de). Die FAZ hebt hervor, dass die Koalition unter Zeitdruck steht, neue Lösungen zu verabschieden, um Investitionen nicht weiter abzuschrecken (Quelle: https://www.faz.net).