US-Märkte im Aufwind – Hoffnung auf diplomatische Lösungen im Iran-Konflikt

Am Mittwoch konnten die amerikanischen Börsen Gewinne verzeichnen. Der Dow schloss mit 46.429 Zählern und legte damit um 0,7 Prozent zu. Der S&P 500 bewegte sich knapp über 6.590 Punkten im Plus und auch die Tech-Börse Nasdaq gewann an Wert – alles unter dem Eindruck potenzieller Entspannung im Iran-Konflikt.

heute 21:37 Uhr | 2 mal gelesen

Trotz der ablehnenden Haltung des Iran gegenüber dem Vorschlag zur Beendigung des Konflikts zeigten sich die Märkte optimistisch. Unterdessen blickten Investoren auch gespannt auf das Urteil eines US-Gerichts: Es geht um die Frage, wie süchtig YouTube und Instagram machen können. Das bekam besonders die Google-Mutter Alphabet zu spüren, deren Aktie ins Minus rutschte. Meta blieb dagegen trotz kleiner Einbußen stabiler. Bei den Devisen zeigte sich am Abend der Euro schwächer gegenüber dem Dollar – ein Euro lag bei 1,1561 US-Dollar. Gold baute hingegen sein Plus aus: Für eine Feinunze wurden abends 4.530 Dollar gezahlt, was etwa 126 Euro pro Gramm entspricht. Öl wurde billiger, insbesondere die Nordsee-Sorte Brent notierte knapp über 103 Dollar – ein auffälliger Rückgang innerhalb eines Tages.

Die US-Börsen entwickelten sich angesichts vorsichtiger Hoffnungen auf ein baldiges Kriegsende zwischen Iran, Israel und den USA freundlich. Internationale Nachrichten berichten, dass der Iran einen amerikanischen Friedensvorschlag zuerst abgelehnt habe, die Märkte jedoch trotz unklarer Lage auf eine Deeskalation setzen. Währenddessen beeinflusste ein US-Gerichtsurteil zum Suchtpotenzial großer Social-Media-Dienste die Tech-Aktien erheblich – mit negativen Folgen für Alphabet und gemischten Reaktionen bei Meta. Zusätzlich wirkten sich Wechselkurs- und Rohstoffpreisentwicklungen spürbar auf die globale Stimmung aus. Recherchen bei taz.de sowie dw.com geben an, dass die diplomatischen Kanäle zwischen Washington und Teheran weiter offenbleiben, während die Unsicherheit über die Konfliktdynamik die Volatilität an den Kapitalmärkten erhöht.

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