Workshops & Teamrunden: Wie man ohne Phrasen moderiert
Das große Wort 'Moderation' begegnet einem inzwischen überall – und doch bleibt oft unklar, was wirklich dahintersteckt. Letztlich geht es darum, Kommunikation nicht einfach laufen zu lassen, sondern bewusst abzuklären, Strukturen hereinzubringen. Gute Moderation macht Talente sichtbar, bringt Gegensätze ins Gespräch und knüpft Verbindungsfäden zwischen Einzelnen. Arbeitsmethoden, grafische Hilfsmittel und manchmal auch kleine Tricks helfen, damit Austausch und Entscheidungen nicht im Sande verlaufen, sondern tatsächlich zu klaren Absprachen führen. Richtig gute Moderierende schaffen es – das sollte man sich wirklich bewusst machen –, Energie und Engagement so zu steuern, dass daraus tatsächlich greifbare Zusammenarbeit erwächst. Ein Satz, der mich selbst überrascht hat: Man merkt erst, dass eine Moderation gefehlt hat, wenn es drunter und drüber geht – fast wie bei Hosenträgern (danke, Roberto Benigni!).
Moderieren: Handwerk, Haltung, manchmal Spagat
Was Moderierende können sollten? Na ja: Mit Regeln und Methoden jonglieren und erkennen, wann Zurückhaltung oder Eingreifen gefragt ist. Du musst aushalten können, dass Menschen unterschiedlich ticken, mit Vielfalt umgehen, ohne permanent alle auszubremsen oder kleine Kriege zu riskieren. In Online-Meetings gilt das noch stärker: Hier verschwinden Zwischentöne, und Souveränität zeigt sich oft anders als analog. Dr. Simone Richter – sie kennt sich wirklich aus, weil sie in Unternehmen und Ministerien hineinriecht – erklärt, wie die eigene Rolle mal zurückhaltend, mal strukturierend ausgestaltet werden kann. Was man tun sollte, was lieber nicht und wie man mit Individualisten, Vielrednern, Stillen oder Bedenkenträgern umgeht, das ist Übungssache und bleibt manchmal auch ein bisschen Eigenbau.
Jede und jeder bekommt die Chance, Fragen loszuwerden. Und: Die Folien gibt’s am Ende als Material für den eigenen Koffer voller Methoden. Das Ganze läuft übrigens über MS Teams, was tatsächlich viele Hürden abbaut – auch für Skeptiker.
Für wen?
Wer Teams lenkt, Abteilungen führt, Meetings leitet, Gruppen moderiert, Projekte vorantreibt oder sich einfach fragt, warum immer die gleichen reden und nie was rauskommt – hier seid ihr richtig. Die Referentin, Dr. Simone Richter, weiß, wo's in Unternehmen hakt. Sie hat den Blick von außen UND das Ohr für Zwischentöne drinnen – als PR-Profi, Kommunikationscoach und frühere Journalistin. Kurz: Hier moderiert eine, die weiß, wovon sie spricht.
Pressestelle
Marcus Heumann
Leitender Kopf der dpa-Akademie
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Originaltext von dpa-Akademie, verbreitet via news aktuell
Das Seminar der dpa-Akademie legt Wert auf eine praxisnahe Moderation von Workshops und Meetings, wobei es vor allem um effektive Kommunikation, den Umgang mit unterschiedlichen Gruppencharakteren und die Anwendung passender Methoden geht. Die Rolle der Moderation wird dabei als moderner Spagat zwischen Struktur, Empathie und Flexibilität verstanden – weg von steifen Schemata, hin zu lebendiger Interaktion. Zusätzlich beleuchtet werden aktuelle Herausforderungen, wie etwa der wachsende Bedarf an digitalen Moderationsfähigkeiten, gerade durch Homeoffice und hybride Arbeitsformen. Neu hinzugekommen: In mehreren aktuellen Artikeln wird betont, dass sich gerade in der digitalen Arbeitswelt der Anspruch an Moderierende massiv verschärft hat – sie brauchen technisches Know-how, Fingerspitzengefühl für virtuelle Dynamiken und die Fähigkeit, auch ohne nonverbale Hinweise ein echtes Miteinander zu stiften. Viele Firmen stellen fest, dass hybride Meetings ohne klare Moderation schnell ausufern oder Teilnehmende sich abgehängt fühlen. Die Nachfrage nach professionellen Workshops, die auch psychologische Aspekte – wie Konfliktmoderation bei starker Gruppendynamik – behandeln, steigt erkennbar an.