Schon zu Beginn der neuen Staffel schwappt die pure Anspannung über: Kaum haben die Bergretter Fuß gefasst, geraten sie mitten hinein in ein unberechenbares Naturschauspiel. Am Höllentalgletscher eskaliert der Alarm, als blitzschnelles Wetterumschlagen die Szenerie in puren Ausnahmezustand versetzt. Donner grollt, Hagel knallt, dazu kullern Felsen metertief – da wird aus Einsatzbereitschaft blitzschnell ein Überlebenskampf. Iris Mayerhofer, die beim BR die Programme Unterhaltung und Heimat leitet, bringt es ins Schwanken zwischen Abenteuerlust und Demut: "Wir gehen diesmal so dicht an die Einsätze, die Nerven und vielleicht auch die Zweifel der Menschen, wie wir es uns bisher kaum getraut haben." Der Neuzugang der Truppe aus Bad Reichenhall bringt dazu frischen Wind in die Serie – Perspektivenwechsel garantiert. Was früher als Ausnahme galt, ist inzwischen Alltag: Schmelzendes Gletschereis, plötzlicher Sturm und ständige Unberechenbarkeit – die Natur diktiert das Geschehen, die Retter balancieren zwischen eigener Sicherheit und der Hoffnung, rechtzeitig helfen zu können. Der Druck wächst: mehr Notfälle, komplexere Herausforderungen, oft entscheiden Sekunden. Starke Nerven werden hier genauso gebraucht wie Teamgeist.
Die Sendung ist ein Projekt von Timeline Production, wie schon andere Outdoor-Formate für den BR. Gedreht wurde unter Bedingungen, die selbst erfahrenen Kameraleuten den Atem rauben dürften: Bodycams, 360-Grad-Blick – viel echte Action, wenig Filter. Die erste Staffel knackte mit fast sieben Millionen Abrufen schon alle internen Rekorde (Zahl laut AGF-Zensus für 2025). Die frischen acht Folgen erscheinen gestaffelt, die ersten beiden laufen am 18. Mai abends auch klassisch im TV. Details, Einblicke und sogar einen Vorab-Zugang für Medien gibt es online beim BR. Wer tief eintauchen will, für den lohnt sich auch ein Blick ins Presse-Archiv.
Die zweite Staffel von "In höchster Not – Bergretter im Einsatz" verspricht dramatische Rettungsgeschichten und stellt die wachsenden Widrigkeiten in den Alpen in den Mittelpunkt. Besonders die neuen Bedingungen durch den Klimawandel – etwa instabiles Gletschereis und plötzliche Wetterumschwünge – machen das Ehrenamt immer fordernder; auch der Druck auf die Retterinnen und Retter nimmt weiter zu. Auch Medien wie der Spiegel und die SZ betonen in aktuellen Artikeln die zentrale Rolle der Ehrenamtlichen bei Naturkatastrophen, verweisen aber zugleich auf ihren fortwährenden Personalmangel, der durch die steigende Zahl an Rettungseinsätzen zusätzlich erschwert wird. Obendrein schlagen viele Rettungsdienste Alarm: Die Herausforderungen im Gebirge verändern sich durch die Klimakrise gravierend und bringen neue Risiken für Helfende sowie für Touristen. So wird die zweite Staffel nicht bloßer Nervenkitzel, sondern auch ein Mahnmal für Teamgeist, Mut und das nicht enden wollende Ringen der Rettungstrupps mit der Wildnis.