Stephan Brandner steht mit seiner harten Kritik am Umgang der Behörden mit linksextremen Angriffen nicht allein. Gerade nach der zweiten Attacke auf das Berliner Stromnetz innerhalb kurzer Zeit ist die Unsicherheit vieler Stadtbewohner spürbar, und auch Berlins Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) forderte laut Medienberichten eine bessere Vorbereitung für künftige Krisen. Die Polizei verfolgt laut aktuellen Berichten mehrere Spuren, doch bisher gibt es keine offiziellen Hinweise auf organisierte linksextreme Gruppen als Urheber. Einige Expert*innen warnen vor vorschnellen politischen Zuschreibungen und mahnen zu einer gründlichen, ergebnisoffenen Aufklärung der Ereignisse, da die tatsächlichen Motive und Täter weiterhin unklar sind. Im Kontext zunehmender Angriffe auf kritische Infrastruktur wächst der politische Druck auf die Behörden, vorhandene Schwachstellen entschlossener zu beheben und gleichzeitig die Grundrechte zu wahren. Zusätzliche Recherchen aus aktuellen Medien zeigen: Der Sicherheitsdiskurs rund um die Versorgungssicherheit wird derzeit von vielen Seiten geführt, wobei neben politisch motivierten Taten auch Sabotage, Cybergefahren und marode Netzinfrastruktur als Risiken gelten. Auch die Frage der sozialen Unterstützung für direkt betroffene Haushalte steht aktuell im Fokus – erste Hilfsprogramme wurden bereits angekündigt. Die politische Debatte über den richtigen Umgang mit linkem und rechtem Extremismus gewinnt in diesem Zusammenhang weiter an Schärfe.
05.01.26 14:25 Uhr