Der Konflikt zwischen SPD-Mann Steffen Krach und Berlins Regierungschef Kai Wegner entzündet sich am Umgang mit dem massiven Stromausfall, der weite Teile Berlins ins Dunkel stürzte. Laut Krach fehlt es an klaren Ansagen, Unterstützung für Bedürftige und überzeugender Krisen-Kommunikation – Vorwürfe, die vor allem vor der anstehenden Wahl noch mehr Gewicht bekommen. Wegner gerät dadurch zunehmend unter Druck, ein deutlich aktiveres Krisenmanagement und transparente Hilfsangebote aufzulegen. Bei aktuellen Recherchen zeigt sich, dass ähnliche Vorwürfe an politisch Verantwortliche in Berlin in anderen Medien verstärkt werden. Ein Bericht der taz betont, wie viele Betroffene sich von der Verwaltung alleingelassen fühlen und wie Mängel bei der Informationspolitik zu Verunsicherung beitragen. Die Süddeutsche berichtet von wachsender Kritik aus Bürgerinitiativen, die schnelle und zielgerichtete Hilfsmaßnahmen fordern. Zeit Online hebt hervor, dass Versäumnisse bei der vorsorglichen Planung von Krisenfällen deutschlandweit ein Thema sind und der Berliner Vorfall daher politische Debatten über die Katastrophenvorsorge anstößt.
05.01.26 14:29 Uhr