CDU sagt Vorstandsklausur wegen Unwetter kurzfristig ab

Die CDU bläst ihre geplante Vorstandsklausur in Mainz ab – und verweist auf die extreme Wettersituation und umfassende Verkehrswarnungen.

08.01.26 11:09 Uhr | 11 mal gelesen

Eigentlich sollte es der große Auftakt fürs neue Jahr werden, und zwar in Mainz: Der CDU-Bundesvorstand hatte seine traditionelle Klausur für Freitag und Samstag angesetzt – mit Friedrich Merz an der Spitze, der direkt von der CSU-Tagung kommen wollte. Dann kam das Wetter dazwischen. Im Norden und Osten Deutschlands tobt aktuell ein echtes Winterchaos: Schneefall, der sich am Donnerstagabend flächendeckend von Südwesten bis fast zur Elbe ausgebreitet hat. Dazu gibt es laut Deutschem Wetterdienst nicht nur Gefahr durch Schnee, sondern auch durch möglicherweise gefährlichen Eisregen, vor allem in der Mitte und im Süden. Züge und Flüge fallen aus, das war der CDU am Ende zu riskant. Man hat sich zähneknirschend für die kurzfristige Absage entschieden. Für eine Partei, die sich sonst gern als organisiert und vorausschauend präsentiert, ist das fast schon ironisch – aber manchmal ist eben auch die beste Planung machtlos gegen das Wetter.

Die CDU sah sich gezwungen, ihre Jahresauftaktklausur in Mainz wegen massiver Unwetterwarnungen abzusagen. Besonders betroffen waren der Norden und Osten Deutschlands, und auch in der Mitte und im Süden drohten erhebliche Risiken durch gefrierenden Regen. Friedrich Merz, der von der CSU-Klausur anreisen wollte, hätte ebenfalls betroffen sein können. In den letzten Tagen wurde der Bahn- und Flugverkehr in Deutschland durch Schnee, starken Wind und teils gefrierenden Regen massiv beeinträchtigt, was landesweit zu zahlreichen Ausfällen geführt hat. Bundesweite Appelle zu Vorsicht im Straßenverkehr und der Empfehlung, Reisen zu vermeiden, häufen sich, während auch andere Veranstaltungen teils abgesagt oder auf digitale Formate umgestellt werden. Über die Rolle von Parteien in der Krisenkommunikation wird in sozialen Netzwerken und Leitmedien kritisch diskutiert; manche fordern eine bessere Vorbereitung auf Extremwetter. Weitere Einzelheiten und aktuelle Entwicklungen zu den Unwetterfolgen finden sich unter anderem beim Deutschen Wetterdienst, in regionalen Nachrichten sowie bei bundesweiten Medien.

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