Der vorläufige Gerichtsentscheid hat die umstrittene Einstufung der AfD als gesichert extremistisch durch den Verfassungsschutz angehalten, sodass nun das Hauptsacheverfahren entscheidend wird. Die politische Debatte darum bleibt hitzig: Während Dobrindt betont, wie schwer es sei, eine Partei rechtlich klar als extremistisch einzuordnen, verlangen andere Akteure wie Till Steffen ein energisches juristisches Nachlegen gegen die AfD und kritisieren das Kölner Gericht für mangelnden Weitblick bei der Bewertung der Partei-Strategien, insbesondere bei Begriffen wie 'Remigration'. Aktuelle Reaktionen aus der Politik und der medialen Landschaft spiegeln einen breiten Konsens wider: Die Hürden für eine endgültige rechtliche Einordnung und mögliche Verbotsverfahren sind extrem hoch. Laut jüngsten Analysen aus verschiedenen Quellen (z.B. ZEIT, Spiegel, FAZ, DW) bleibt die AfD unter Beobachtung, wobei ihre parlamentarische Präsenz und wachsende Wahlerfolge die politische Polarisierung verschärfen. Gleichzeitig wird kritisch diskutiert, ob der juristische Weg allein ausreicht – gesellschaftlicher Diskurs und politische Auseinandersetzung werden als mindestens ebenso wichtig erachtet. Das Thema bleibt brandaktuell, auch weil neue Enthüllungen und Entwicklungen die Debatte täglich neu anheizen.