Der aktuelle Preisschub stammt vor allem aus einer Ecke: Geopolitische Spannungen im Nahen Osten, insbesondere der Konflikt um den Iran, haben Energiepreise und Rohstoffe kräftig in die Höhe getrieben. Im Vergleich zum Februar sind die Großhandelspreise im März um 2,7 Prozent geklettert – das ist schon deutlich spürbar.
Am meisten ins Gewicht fiel der Bereich der Mineralölerzeugnisse mit satten 17,8 Prozent Plus im Jahresvergleich. Schon gegen den Vormonat schossen die Preise hier um 18,8 Prozent hoch – ein echter Treiber für die allgemeine Entwicklung.
Extrem auffällig außerdem: Bei Metallen und Metallhalbzeug ohne Eisen gab es einen Preisanstieg von fast irrsinnigen 48,4 Prozent zu März 2025. Auch bei Zucker, Süßwaren und Backwaren zeigt der Trend nach oben (+6,1 Prozent), ebenso wie bei Tabakwaren (+5,9 Prozent).
Günstiger wurde es dagegen für Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze – hier gingen die Preise um 8,9 Prozent zurück, bei Milchprodukten, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten waren es minus 8,3 Prozent. Auch für Getreideprodukte und Futtermittel entspannte sich die Lage mit Preisrückgängen.
Die Lage auf dem Großhandelsmarkt ist angespannt: Im März 2026 gab es unerwartet starke Preisanstiege, vor allem ausgelöst durch internationale Krisenherde und den damit gekoppelten Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise. Besonders erschreckend sind die Preisentwicklungen bei Erdölprodukten und Metallhalbzeug, die den Markt spürbar aufheizen. Preisrückgänge lassen sich hingegen nur bei ausgewählten Lebensmitteln erkennen – alles in allem bleibt die Unsicherheit über die weitere Entwicklung groß. Ein Blick in aktuelle Nachrichten zeigt zudem, dass geopolitische Konflikte (wie die jüngsten Angriffe im Nahen Osten) und Energieengpässe weiterhin für Preissprünge sorgen, während Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen mit den Auswirkungen kämpfen müssen.