CES 2026: Bosch zeigt, wie die Verbindung von Software und Hardware unseren Alltag und die Mobilität verändert
Zwischen Latte Macchiato, Straßenverkehr und Industriehallen: Software wirkt meist unsichtbar, doch sie prägt, wie wir leben, bewegen und Dinge erschaffen. Erst wenn Bits und Bytes auf handfeste Technik treffen, entsteht Innovation mit echtem Mehrwert. Auf der CES 2026 in Las Vegas beweist Bosch, wie die Verknüpfung von Hard- und Software nicht bloß Technik für Technik macht, sondern Lösungen, die wirklich beim Menschen ankommen. Geschäftsführerin Tanja Rückert betont: ‚Bosch versteht beide Welten und bringt sie zusammen – damit Fortschritt nicht über unsere Köpfe hinweg passiert, sondern unser Leben wirklich leichter macht.‘
05.01.26 19:31 Uhr | 48 mal gelesen
Bosch schielt, ehrlich gesagt, schon lange auf die Symbiose von Software und Hardware – das ist kein kurzfristiger Trend, sondern fast so etwas wie ein Glaubensbekenntnis. Bis Anfang der 2030er-Jahre peilt Bosch über sechs Milliarden Euro Software- und Service-Umsatz an, einen Löwenanteil davon im Bereich Mobilität. Die Hälfte davon wird schon heute von Künstlicher Intelligenz (KI) getragen und mit jeder Innovation, jeder cleveren Plattform – sei es im vernetzten Cockpit oder bei komplexen Sensoren – rückt echte Autonomie ein bisschen näher. Auf der diesjährigen CES setzt Bosch besonders auf das Zusammenspiel: Da gibt’s etwa sensorbepackte Fahrzeuge, die nicht nur Fußgänger oder Reifen auf 200 Meter erkennen, sondern sogar die Bewegungen der Insassen deuten und vorausschauend mitdenken. Im Cockpit ist ein KI-assistiertes Sprach- und Bildsystem am Start, das Meetings mitschreibt oder automatisch den nächsten Parkplatz jagt. Auch für E-Bikes gibt es schlaue Lösungen: Diebstahlschutz dank digitaler Fingerabdrücke, bei denen die App sofort Alarm schlägt, wenn Langfinger zuschlagen.
Key Feature: Vehicle Motion Management. Damit holt Bosch auch dem Letzten die Reiseübelkeit aus dem Magen, weil die Software das Fahren selbstständig an jeden Ruckel und jede Kurve anpasst. Und in der Industrie? Im Schulterschluss mit Microsoft läuft gerade ein Projekt zur Co-Intelligence, bei dem KI die gesamte Fertigung besser steuern, Fehler aufspüren und Wartung quasi selbst organisieren soll. Überhaupt: Kooperationen, spätestens seit dem Deal mit Kodiak AI aus den USA, gehören zur Bosch-Strategie. Sensoren, Hardware, Know-how – alles für autonom fahrende Lkw, oft noch unter dem Radar der breiten Öffentlichkeit.
Nicht zu vergessen: Mini-Sensoren, die als unsichtbare Helden in Autos, Virtual-Reality-Brillen und Robotern arbeiten. KI spürt mit diesen MEMS-Sensoren Bewegungsmuster auf, macht Geräte effizienter und kann sogar das Kontextgefühl für Maschinen stärken. Ein weiteres Schmankerl: Origify prüft, ob Produkte echt oder gefälscht sind – per Videoapp und einzigartigem Oberflächenmuster. Das Ganze: geprüft in wenigen Sekunden, ohne verdächtige Aufkleber oder Chips.
Boschs jüngster Tech Compass sagt übrigens: Die Mehrheit erwartet Großes von KI, aber viele möchten auch mal ‚Pause‘ drücken, um mitzukommen. Vielleicht wäre das mal ein Vorschlag für die nächste CES?
Bosch stellt auf der CES 2026 seine Vorreiterrolle bei der Integration von Software und Hardware in Mobilität, Fertigung und Alltagslösungen heraus. Besonders im Bereich intelligente Cockpits, KI-gestützter Sensorik sowie By-Wire-Technologien treibt das Unternehmen die Automatisierung und Personalisierung voran. Die Partnerschaft mit Microsoft für Co-Intelligence in der Produktion und die Entwicklung von Sicherheits-Features wie Origify und eBike-Diebstahlschutz zeigen, wie Bosch Digitalisierung praktisch umsetzt.
Neueste Recherchen ergeben: Die Autobranche erlebt zurzeit rasante Veränderungen durch die zunehmende Vernetzung und KI-Integration (z.B. bei BMWs neuer E-Autoserie). Insbesondere KI-basierte Fahrzeugtechnologien stehen unter dem Einfluss globaler Datenschutzregulierungen, und Marktforscher warnen vor einem Wettrennen um die Vorherrschaft bei smarten Autos und Industrie-4.0-Lösungen. Auch wird diskutiert, wie Hightech-Mittelständler (wie Bosch) entscheidend für Europas Digitalwirtschaft werden – gleichzeitig gibt es Widerspruch aus Gesellschaft und Politik z.B. gegen zu schnellen KI-Einsatz, wie Umfragen zur fortschreitenden Technikskepsis bestätigen.