Irgendwie hat das etwas Tröstliches: Eben noch waren es olympische Medaillen, die das Herz höher schlagen ließen, jetzt stehen schon die Paralympischen Winterspiele vor der Tür. In Italien, genauer in Mailand und Cortina, versammeln sich zwischen 6. und 15. März insgesamt rund 600 Athlet*innen aus der ganzen Welt, um in nicht weniger als 79 Wettbewerben das Unmögliche möglich zu machen. Die ARD rollt dafür das volle journalistische Programm aus – von Livestreams über lineares TV bis hin zu knackigen Kurzclips in den sozialen Medien. Anders als sonst übernimmt die ARD die Live-Berichterstattung erst ab dem 11. März, während das ZDF bereits am 6. März in die Übertragung startet. Ein spannendes Detail am Rande: Julia Scharf moderiert direkt aus Cortina d'Ampezzo, wo ein guter Teil der Wettbewerbe stattfindet – an ihrer Seite Anna Schaffelhuber, siebenfache Paralympics-Heldin, die mit jeder Menge Erfahrung und Sympathie das TV-Erlebnis abrundet.
Wer lieber digital unterwegs ist, findet auf sportschau.de, in der ARD-Mediathek und -App sämtliche Medaillenentscheidungen, Analysen, Höhepunkte und Tagesrückblicke. Bis zu 130 Stunden werden übertragen, großzügig verteilt auf vier parallele Streams. Die Sportschau-Socials sorgen für das emotionale Extra – Gänsehaut, wie sie nur der Sport schreiben kann.
Wichtiger Punkt: Barrierefreiheit. Ob Audiodeskription für Menschen mit Sehbehinderung (produziert in Leipzig) oder Live-Untertitel – damit niemand außen vor bleibt. Federführend bei der Übertragung sind übrigens der Bayerische Rundfunk und der MDR. Wer Fragen hat, kann sich an die genannten Pressekontakte wenden oder sich einfach schon mal auf ein paar Tage voller Sport, Inspiration und italienischer Alpen-Atmosphäre freuen.
Mailand und Cortina stehen als Gastgeber der Paralympischen Winterspiele 2026 im Rampenlicht. Die ARD setzt ein umfangreiches, multimediales Konzept um, das sowohl klassische TV-Übertragungen – mit Anna Schaffelhuber und Julia Scharf – als auch Livestreams, Social Media und Podcasts umfasst. Neu hinzugekommen ist, dass erstmals verstärkt soziale Inklusion im Mittelpunkt der Berichterstattung steht; so sind etwa Hintergrundformate zu den Herausforderungen und Lebenswegen der Athlet*innen in Planung, sowie Kooperationen mit internationalen Medienpartnern zur verstärkten Reichweite. Die Veranstalter setzen nach aktuellen Berichten verstärkt auf nachhaltige Infrastruktur, beispielsweise durch Umbau bestehender Sportstätten und barrierefreie Mobilitätsangebote. Laut Informationen der Deutschland.de sollen zudem spezielle inklusive Freizeitangebote für Fans vor Ort ausgebaut werden.