Jürgen Hardt (CDU), außenpolitischer Sprecher, bleibt in Bezug auf Donald Trumps Vorgehen gegen Venezuelas Präsident Maduro bewusst zurückhaltend, um die fragile Zusammenarbeit mit den USA in der Ukraine-Politik nicht zu gefährden. Er kritisiert zwar die Rechtmäßigkeit der Festnahme auf fremdem Boden, bezweifelt aber den Wert offener Konfrontation, solange die Ukraine-Gespräche andauern und Fortschritte sichtbar sind. Auffällig ist die strategische Prioritätensetzung deutscher Außenpolitik – und die gelassene Haltung gegenüber Trumps Kurs, insbesondere im Lichte jüngster Nachrichten, laut denen innerhalb der Union Spannungen über den Umgang mit US-Politik herrschen. Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass der Druck auf westliche Regierungen wächst, klare Positionen gegenüber autoritären Regimen zu beziehen, während gleichzeitig die Dringlichkeit diplomatischer Einigkeit mit den USA wegen des Kriegs in der Ukraine zunimmt. Laut Recherchen in internationalen Medien gibt es weiterhin keine einheitliche Strategie Europas hinsichtlich einer Antwort auf etwaige Völkerrechtsverstöße der USA, insbesondere dann, wenn diese im Kontext der globalen Sicherheitsarchitektur erfolgen.