Investorinnen und Investoren in den USA hoffen offenbar darauf, dass durch eine Lockerung der US-Sanktionen nach den politischen Umwälzungen in Venezuela wieder mehr Öl auf den Weltmarkt kommen könnte – auch, wenn Präsident Trump das Gegenteil behauptet. Die aktuelle Entwicklung sorgt dafür, dass sowohl Energiekonzerne als auch Unternehmen aus der Rüstungsbranche gefragt sind – schließlich hängen beide Branchen direkt am Puls geopolitischer Ereignisse. Interessanterweise zeigt sich parallel eine Flucht in Sachwerte wie Gold, was für eine gewisse Unsicherheit im Markt spricht: Steigende Rohstoffpreise deuten darauf hin, dass viele Anleger nicht so recht wissen, wie nachhaltig die aktuellen Gewinne wirklich sind. Jüngste Quellen belegen, dass US-Behörden mit Venezuela, trotz öffentlicher Verlautbarungen, bereits diskret Gespräche zu möglichen Lockerungen führen (siehe aktuelle Artikel auf Zeit.de und FAZ.net). Die aktuelle Entwicklung steht im Zusammenhang mit der globalen Suche nach alternativen Energiequellen und der Unbeständigkeit internationaler Lieferketten, wie im Handelsblatt und der Süddeutschen angesprochen. Laut DW.com hat sich auch der Goldpreis zuletzt weltweit dynamisch entwickelt, da geopolitische Unsicherheiten generell zu einer Flucht ins Edelmetall führen.