Dachdeckerberuf im Umschwung: Nachwuchsrekord und Nachhaltigkeit im Fokus

Ein bemerkenswerter Trend: Immer mehr junge Menschen entscheiden sich für eine Ausbildung im Dachdeckerhandwerk – und die Zahlen steigen weiter. Besonders auffällig ist dabei der wachsende Anteil weiblicher Auszubildender mit inzwischen 407 Berufsstarterinnen.

heute 16:29 Uhr | 3 mal gelesen

Es fühlt sich fast an wie ein unerwarteter Frühling in der Welt der Handwerksberufe: Das Dachdeckerhandwerk, oft unterschätzt, erlebt derzeit einen Popularitätsschub. 3.440 frische Azubis – damit liegt der Anteil der Berufsanfänger satte 10,8 % über dem Vorjahresniveau. Insgesamt bewegen sich knapp 9.000 Lernende auf dem Dach in eine berufliche Zukunft, die viel mehr zu bieten hat als nur Ziegel und Schiefer. Spannend ist auch der Wandel im Berufsbild: Neben klassischen Aufgaben wie Dämmen und Abdichten treten Themen wie Photovoltaik, Klimaanpassung und Digitalisierung immer stärker in den Vordergrund. Wer sich heute für diesen Beruf entscheidet, hat oft eine ziemlich klare Vorstellung davon, mit innovativer Technik und nachhaltigen Lösungen die Energiewende aktiv mitzugestalten. Die jüngsten Nachwuchskampagnen greifen offenbar: Messen, Social-Media, Girls’ Day – überall begegnet einem die neue, offene Seite des Handwerks. Höhere Ausbildungsvergütungen machen die Entscheidung für eine Dachdeckerlehre zusätzlich attraktiver. Auch im dritten Lehrjahr winkt ab 2026 ein stattliches Gehalt von über 1.400 Euro. Offen gesagt: Das klingt gar nicht nach altem Klischee vom „verstaubten“ Baugewerk. Dachdecker:innen beschäftigen sich inzwischen mit Drohnen, nutzen KI im Baustellenmanagement – und wissen natürlich auch, wie man klassische Dächer gegen Wind und Wetter schützt. Besonders die Klimafrage bleibt der rote Faden: Eine freiwillige Zusatzwoche für die Installation von Solaranlagen in der Ausbildung zeigt, wohin die Reise geht. Und dann diese offizielle Bestätigung: Das Bundesinstitut für Berufsbildung zählt das Dachdeckerhandwerk zu den wenigen Berufen, die wirklich relevanten Klimaanpassungsbeitrag liefern. Eine spannende Mischung aus Tradition und Zukunft – verbunden mit der Möglichkeit, schon heute an den Häusern von morgen mitzuarbeiten. Falls jemand mehr wissen oder direkt die nächsten Karriereschritte planen will: Infos gibt’s beispielsweise bei www.dachdeckerdeinberuf.de oder auf den einschlägigen Social-Media-Kanälen. Nicht alles läuft dabei geradlinig und ohne Stolpersteine, aber das passt wohl ganz gut ins Bild eines Handwerks, das sich gerade neu erfindet.

Das Dachdeckerhandwerk in Deutschland erlebt derzeit einen Aufschwung, was sich sowohl in steigenden Azubizahlen als auch im Wandel des Berufsbildes widerspiegelt. Aktuelle Erhebungen zeigen, dass besonders die Integration moderner Technologien wie Photovoltaik und Drohnentechnik die Attraktivität des Berufs deutlich steigern – das belegen auch Stimmen auf Social Media und von Branchenvertretungen. Hinzu kommt, dass das Handwerk zunehmend weiblichen Nachwuchs anspricht, unter anderem durch Kampagnen an Schulen und über digitale Medienpräsenz. Der Fokus auf Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien macht den Beruf für viele junge Menschen besonders relevant und sinnstiftend. Laut einem Bericht des Bundesinstituts für Berufsbildung gehört der Dachdecker zu den wenigen Ausbildungsberufen, die als klimarelevante Systemberufe ausgezeichnet wurden. In Verbindung mit der Anhebung der Ausbildungsvergütungen und gezielten Nachwuchsförderung setzt sich das Gewerk klar von anderen Handwerksberufen ab. Darüber hinaus wurde berichtet, dass speziell die Nachfrage nach PV- und Klimaanpassungskompetenzen im Handwerk durch Fördermittel und Politik weiter wachsen wird. Neue Initiativen der Bundesregierung zur Bekämpfung des Fachkräftemangels und die Integration von KI-gestütztem Baustellenmanagement stehen dabei ebenfalls im Fokus.

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