Danny Trejo, oft als berüchtigter Bösewicht auf der Kinoleinwand bekannt, schlüpft hier in eine ganz andere Rolle: Als wissbegieriger Spurenleser stöbert er verborgene Geschichten auf, die hinter scheinbar verloren gegangenen oder fast vergessenen Entdeckungen stecken. Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr folgt nun die zweite Runde: Zwanzig Mal nimmt uns Trejo mit auf eine Reise zu Objekten, deren Hintergründe manchmal fast abenteuerlich und unglaublich erscheinen. Das beginnt mit einem unscheinbaren Baseballschläger auf einem Flohmarkt – der sich als historisches Relikt Jackie Robinsons entpuppt – geht über ein lange verschollenes Norman-Rockwell-Gemälde, das jahrelang hinter Putz versteckt war, bis hin zu Stoffresten von George Washingtons legendärem Zeltdach.
Erstaunlich, wie das Leben eigentümliche Zufälle bescheren kann: Erst ein unerwarteter Blick, ein Riss in der Wand oder schlicht Staunen auf dem Flohmarkt führen zu Spurensuchen, die Weltgeschichte im Kleinen erzählen. Weitere Episoden tauchen tief in dunkle Tunnel und vergessene Bunkeranlagen des Zweiten Weltkrieges ein, graben nach Chemiewaffenlagern mitten unter modernen Straßen oder machen sich auf die Fährte eines extrem seltenen Superman-Comics. Und dann wäre da noch das verschollen geglaubte Manuskript von Mark Twains „Huckleberry Finn“ oder die Ruinen der untergegangenen Hafenstadt Thonis-Herakleion vor Ägyptens Küste – kleine Fundstücke mit großer Geschichte.
Tipp: Weitere Infos rund um Danny Trejo und den HISTORY Channel gibt’s auf history.de oder den Social-Media-Kanälen. Eigene Gedanken: Nicht nur für Fans von Abenteuern, sondern auch für Neugierige – der Sendetermin bleibt fett im Kalender.
Danny Trejo, der eigentlich als harter Hund aus Hollywoodfilmen bekannt ist, zeigt in der Doku-Reihe eine andere Seite: Der 81-Jährige lädt die Zuschauer ein, gemeinsam mit ihm die spannenden Geschichten verschütteter Funde und historischer Artefakte zu ergründen. Dabei reicht das Spektrum von spektakulären Einzelstücken aus Sport und Kunst bis zu düsteren Relikten aus Kriegszeiten oder gar untergegangenen Städten. Neue Details aus aktuellen Recherchen: Die zweite Staffel hat in den USA hohe Zuschauerzahlen erzielt und glänzt durch stärker aufwendig inszenierte Reenactments – dadurch wird Geschichte nicht nur erzählt, sondern irgendwie greifbar. Noch bemerkenswert: Der HISTORY Channel konnte für einzelne Episoden Fachleute aus Museen direkt vor die Kamera holen, was den Erzählungen zusätzliche Authentizität verleiht. Und: Im Zuge des Serienstarts gab's in den sozialen Medien ein spürbares Plus an Diskussionen über Wert und Schutz von Kulturgütern – Trejo hat offenbar einen Nerv getroffen.