Gemeinsam statt Gegeneinander: Mit Business Twin entsteht eine neue wirtschaftliche Allianz am Oberrhein

Karlsruhe – Unternehmen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz formieren sich durch das Interreg-Projekt Business Twin zu starken Allianzen. Ziel: Innovation, nachhaltiges Wachstum und die Erschließung neuer Märkte in einer der vitalsten Grenzregionen Europas.

heute 12:05 Uhr | 3 mal gelesen

Vielleicht ist der Oberrhein auf den ersten Blick einfach nur eine Grenzregion wie viele andere. Aber fragt man genauer nach, entdeckt man wirtschaftliche Vielfalt und ein manchmal erstaunlich harmonisches Miteinander über Landesgrenzen hinweg. Solche Potenziale schlummern oft vor sich hin – bis sie, wie hier, durch Initiativen wie das Interreg-Projekt Business Twin wachgeküsst werden. Angestoßen von der IHK Karlsruhe, werden strategische Partnerschaften zwischen deutschen, französischen und schweizerischen Betrieben systematisch gepflegt.

Was ist da anders als sonst? Statt sich im Windschatten des Wettbewerbs auszuruhen, setzen Unternehmer auf grenzüberschreitende Allianzen, bündeln ihr Know-how und strecken Fühler in neue Marktregionen aus. Klingt ambitioniert? Wohl wahr – doch Business Twin bringt mittels gezielter Matchingverfahren die passenden Partner an einen (virtuellen oder echten) Tisch, fördert Vertrauen und inspiriert beidseits zu Projekten, die allein wohl nie auf dem Schirm gestanden hätten.

Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) werden eingeladen, die eigenen Berührungsängste gegenüber der Nachbarregion abzulegen. Sensibilisierende Kampagnen, Netzwerk-Events, gemeinsames Tüfteln an rechtlichen Fragen oder einfach nur lockerer Austausch: Der Weg führt so von der ersten Idee bis zum handfesten, organisatorisch begleiteten Businessprojekt.

Das Interreg-Programm der EU – mit sattem finanziellen Rückenwind aus dem EFRE-Topf – zielt darauf ab, Europas Regionen zusammenzuschweißen. In Zahlen: Bis zu 80 Prozent Förderung sind drin, wenn sich die Unternehmen und Institutionen auf ehrliche Kofinanzierung einlassen.

Ein weiterer Baustein des Ganzen ist das Dachprojekt "EUconomy – Partnerships4Prosperity". In monatlichen Medienpaketen treffen hier Wissen, Praxis und digitale Transformation für EU-Länder rund um Deutschland aufeinander. Alle Materialien sind übrigens für Medien frei und bieten einen weiteren Anstoß, dem europäischen Miteinander ein Gesicht zu geben.

Abseits der offiziellen Wege gibt es für Medienpartner sogar schon vorbereitete Beiträge für Social Media – schnell und einfach für die eigene Berichterstattung. Das erleichtert nicht nur die Kommunikation, sondern macht die europäische Kooperation am Oberrhein sichtbarer als je zuvor.

Beispiele für Social-Media-Beiträge:
- Grenzen sprengen, Innovation schaffen: Business Twin vereint Unternehmen aus drei Ländern für eine starke Oberrheinregion.
- Neue Partnerschaften, neues Wachstum: Mit Business Twin zu handfesten Kooperationen und frischen Ideen.
- Europäisches Geld, das ankommt: Das Interreg-Projekt Business Twin macht Kooperation greifbar – für ein modernes Miteinander entlang des Rheins.

Noch offene Fragen oder Kontaktbedarf? Das EUconomy-Team hilft weiter (EUconomy@newsaktuell.de).

Originalmeldung: EUconomy - Partnerships4Prosperity

Das Interreg-Projekt Business Twin will die Kräfte von Unternehmen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz entlang des Oberrheins bündeln und neue, innovative Verbindungen schaffen. Durch gezielte Sensibilisierung, Partnerfindung, Begleitung von Kooperationen und Beratung zu juristischen sowie organisatorischen Fragen sollen vor allem KMU motiviert werden, die Trägheit und Unsicherheit im grenzüberschreitenden Austausch zu überwinden. Laut neuesten Recherchen gibt es in der Region Oberrhein trotz wirtschaftlicher Nähe immer noch erhebliche administrative und kulturelle Hürden, die nachhaltige Kooperationen erschweren: Unterschiede im deutschen, französischen und schweizerischen Recht, wettbewerbsrechtliche Fragen und teils auch sprachliche Barrieren. Durch einheitliche Netzwerkveranstaltungen (meist mehrsprachig), digitalen Matching-Prozesse und praktische Workshops, die EU-weit an Anziehungskraft gewinnen, will Business Twin als Vorbild für andere Grenzregionen in Europa dienen. Auch der Austausch rund um ökologische Innovation und Digitalisierung wird stärker betont, was den Unternehmen einen zusätzlichen Wettbewerbsvorteil verspricht.

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