Europiano 2026 – Europas Tasten erklingen gemeinsam: Ein musikalischer Kontinent am 21. Juni live auf ARTE

Straßburg – Am 21. Juni, zur 'Fête de la musique', schreibt ARTE eine neue, klingende Europageschichte. Bei 'europiano' erleben Zuschauerinnen und Zuschauer acht Stunden lang Live-Klavierkonzerte von legendären Konzertorten – ein musikalisches Panorama, das Europa unter einem Dach vereint.

heute 11:51 Uhr | 4 mal gelesen

Vom Atlantik bis zum hohen Norden, von Lissabons Küstenlicht über Stockholms nordische Nächte bis runter nach Athen und rauf nach Hamburg: Überall erklingen an diesem Tag die großen Namen – Mozart, Beethoven, Chopin, Brahms, Grieg, Ravel, Tschaikowski, Rachmaninow, Schumann. Europiano ist nicht einfach ein Konzertmarathon, sondern eine Einladung, die Musik als grenzüberschreitendes Band zu erleben. Herausragende Pianistinnen und Pianisten aller Generationen – etwa Martha Argerich, Bruce Liu, Yulianna Avdeeva, Rafal Blechacz, Anna Vinnitskaya und andere – musizieren, begleitet von namhaften Orchestern wie den Wiener Symphonikern, Orchestre de Paris und Royal Stockholm Philharmonic Orchestra. Die Leitung liegt in den Händen renommierter Dirigentinnen und Dirigenten: von Klaus Mäkelä bis Alexander Liebreich – jeder bringt da seinen eigenen Tonfall mit, niemand klingt wie der oder die andere. Diesmal ist der musikalische Europa-Gedanke kein politisches Bekenntnis, sondern wird organisch hörbar: In den Tasten, zwischen den Orten, über die Vielfalt der Handschriften. Locations wechseln von klassisch bis spektakulär – Wiener Konzerthaus, Philharmonie de Paris, ein griechischer Felsen mit Akropolis-Panorama, der Turm von Belém in Lissabon, stets mit dem Bewusstsein für die Geschichte und Eigenheit des jeweiligen Platzes. Moderiert von Annette Gerlach (ARTE) und Louis Philippson, der als Influencer und junger Pianist neue Brücken in den klassischen Konzertsaal schlägt. Das Programm läuft von 15:30 Uhr bis 23:00 Uhr, live und als Streaming. Europiano ist eine Kollaboration von ZDF/ARTE, ARTE France, ARTE GEIE, NDR/ARTE mit nationalen Rundfunkpartnern und Lokalitäten – nicht selten steuern Partner wie das Wiener Konzerthaus, die Philharmonie de Paris oder das Palau de la Música ihre besondere Note bei. Auch unabhängig davon fällt auf, dass die Veranstaltung ästhetische und technische Kreativität in ganz Europa verwebt. Das Ganze ist keine sterile Festspielübertragung, sondern klingt manchmal wie eine Europa-Tour im Kopf: neue musikalische Geschichten, kleine Stolperer, große Emotionen, leise Zwischentöne.

Europiano 2026 präsentiert am 21. Juni ein achtstündiges Piano-Festival, das quer über den Kontinent verteilt ausgestrahlt wird und durch die Beteiligung von Top-Solistinnen, Orchestern und Dirigenten aus ganz Europa Brücken zwischen den Kulturen baut. Das Projekt steht sinnbildlich für ein Europa der Vielfalt und des hörbaren Miteinanders, wobei jede Spielstätte einen eigenen Charakter und musikalischen Fokus einbringt. Nach neuen Recherchen im Netz wurde deutlich, dass der Stellenwert von Livemusik und paneuropäischen Kulturprojekten durch die aktuellen geopolitischen Spannungen in Europa sogar noch wichtiger geworden ist. Die Fête de la musique etablierte sich in den letzten Jahren mehr und mehr als Symbol dafür, wie gemeinsames Musizieren gesellschaftliche Gräben überwindet. Hinzu kommt, dass ARTE mit innovativen Streaming-Ansätzen und Social-Media-Elementen einen neuen Nerv trifft und junge Zielgruppen stärker als zuvor mit einbezieht, z.B. durch Künstlergespräche oder Interaktionen im Livestream.

Schlagwort aus diesem Artikel