„Der aktuelle Zinsanstieg ist – so sehe ich das – die Quittung für politisch kurzsichtige Finanzplanung, die sich über Jahre aufgebaut hat. Jetzt, unter der schwarz-roten Regierung, wird es nicht besser, sondern schlimmer: Statt den Gürtel enger zu schnallen, werden neue Kredite aufgenommen, als gäbe es kein Morgen. Merz und Klingbeil, nach außen entschlossen, setzen damit einen Teufelskreis in Gang.
Früher galten Bundesanleihen als felsenfest, heute aber scheint dieses Vertrauen zu bröckeln. Das macht mir echt Sorgen. Nicht wenige lesen darin ein Problem für Gesamtdeutschland, nicht bloß für Finanzfachleute. Die Tricks mit Sonderhaushalten und Umgehungstaktiken bei der Schuldenbremse zeigen, wie groß die Verunsicherung ist – und gleichzeitig scheint der Wille, grundlegend umzusteuern, zu fehlen. Die Zinsen – perspektivisch astronomisch – könnten den Spielraum für Investitionen dramatisch einschränken.
Deshalb fordert die AfD im Bundestag eine radikale Kurskorrektur: Schluss mit dem Schuldenmachen, zurück zu solidem Haushalt und klaren Prioritäten. Ich meine, erst wenn das passiert, kann man wieder an eine echte wirtschaftliche Erholung glauben.“
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Quelle: AfD übermittelt durch news aktuell
Kay Gottschalk übt scharfe Kritik an der derzeitigen deutschen Finanzpolitik unter CDU und SPD und warnt vor massiven Haushaltsrisiken durch rapide steigende Zinsen – eine Einschätzung, die vom aktuellen Anstieg der Renditen deutscher Staatsanleihen untermauert wird. Tatsächlich gehen viele Experten davon aus, dass geopolitische Unsicherheiten und erhöhte Kreditaufnahmen mittel- und langfristig die Staatsfinanzen belasten und den finanziellen Spielraum der Bundesregierung einengen könnten. Die Diskussion um die Schuldenbremse, das Sondervermögen und die steigenden Schuldenstände nimmt in Politik und Medien (beispielsweise in Analyseberichten der Süddeutschen oder der FAZ) spürbar zu, wobei zunehmend die Forderung nach strikteren Ausgabenregeln und transparenten Haushaltsstrukturen laut wird.