Der AfD-Abgeordnete Peter Felser sieht im jüngsten Dialog zwischen den USA und China eine ernsthafte Bedrohung für die Interessen Europas. Während Amerika offenbar bereit ist, Abmachungen mit China zu treffen, die Europas Position schwächen könnten, fordert Felser ein stärkeres europäisches Eigeninteresse und eine klare Strategie gegenüber Peking. Die aktuelle Lage auf dem geopolitischen Spielfeld ist geprägt von einer Verschiebung hin zu einer multipolaren Weltordnung, in der Blockbildungen an Bedeutung verlieren und nationale Interessen dominieren. Laut taz wird in Brüssel intensiv darüber diskutiert, wie man einen eigenständigeren europäischen Kurs gegenüber China und den USA etablieren kann – ein Paradigmenwechsel scheint unausweichlich, um nicht zwischen den beiden Großmächten zerrieben zu werden. DW berichtet von wachsendem wirtschaftlichem Druck auf deutsche Unternehmen in China und rät zur Vorsicht vor zu großer Abhängigkeit. Die Süddeutsche Zeitung analysiert die Auswirkungen neuer amerikanischer China-Politiken auf die transatlantischen Beziehungen und weist darauf hin, dass Europa verstärkt vor die Wahl zwischen Loyalität zu den USA und dem Schutz eigener Wirtschaftsinteressen gestellt wird.