Ehrung für Sir Simon Rattle: Bayerischer Maximiliansorden überreicht
München – Sir Simon Rattle, Chefdirigent des Orchesters und Chors beim Bayerischen Rundfunk, wurde von Ministerpräsident Markus Söder mit dem Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet. Damit, so BR-Intendantin Katja Wildermuth, sei Rattle nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich endgültig in Bayern verwurzelt und werde zurecht als Weltspitze im Dirigentenfach geschätzt.
heute 16:49 Uhr | 3 mal gelesen
Der Bayerische Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst ist, das darf man ohne Übertreibung sagen, eine der prestigeträchtigsten Ehrungen des Freistaats. Gerade mal 100 lebende Persönlichkeiten können diesen Orden überhaupt tragen. Jetzt gehört auch Sir Simon Rattle, der charismatische Maestro an der Spitze von Orchester und Chor des Bayerischen Rundfunks, zu diesem exklusiven Kreis. Sein Vorgänger Mariss Jansons bekam die Auszeichnung 2010, heute also eine Art Staffelstab weitergereicht. Söder würdigte Rattle als "einen der prägenden Künstler unserer Zeit", der Tradition mit dem Mut zu Neuem verbinde. Unter seiner Leitung sei das musikalische Niveau des BR auf ein faszinierendes neues Level gehoben worden.
BR-Intendantin Katja Wildermuth zeigte sich im Namen ihres ganzen Teams begeistert. Sie betonte, wie erstaunlich schnell Sir Simon Rattle nach weniger als drei Jahren hier heimisch geworden sei. Wer Rattles Projekte wie den 'Symphonischen Hoagascht' oder 'Singen mit Sir Simon' erlebt hat, ahnt: Dieser Orden ist nicht nur Ritterschlag für künstlerische Exzellenz, sondern auch eine Würdigung seiner Offenheit und seines Gemeinschaftssinns. Genau das also, was sich der BR als Bindeglied für Vielfalt und kulturellen Zusammenhalt auf die Fahnen geschrieben hat. Mehr Infos und Fotos finden sich unter brso.de/service/download-center.
Der Bayerische Maximiliansorden stellt eine der größten Auszeichnungen dar, die Bayern für wissenschaftliche und künstlerische Leistungen vergibt. Sir Simon Rattle, seit 2023 Chefdirigent beim Symphonieorchester und Chor des BR, wird damit nicht nur für seine musikalische Exzellenz, sondern auch für Projekte mit gesellschaftlicher Wirkung geehrt – etwa Mitmach-Konzerte, die die Schwelle zwischen Bühne und Publikum senken. Interessant ist, dass nur eine begrenzte Anzahl lebender Persönlichkeiten diesen Orden tragen darf; das schafft eine Aura von Exklusivität und signalisiert Wertschätzung auf höchstem Niveau.
Ergänzung aus aktueller Recherche: In aktuellen Berichten wird Rattles Fähigkeit betont, verschiedene musikalische Genres miteinander zu verbinden und Traditionen neu zu interpretieren. Die feierliche Überreichung des Ordens wurde medial breit begleitet, wobei neben Rattles britischen Wurzeln auch seine Integration in die bayerische Kulturlandschaft gefeiert wurde. In einem aktuellen Interview sprach Rattle davon, wie wichtig ihm der Austausch mit Nachwuchsmusikerinnen und -musikern sei, und dass er Bayern als kreative Heimat empfinde—dies wurde von der Presse einhellig als glaubwürdiges Signal für das Zusammenwachsen von internationaler Klasse und regionaler Verwurzelung aufgefasst.