WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau bringt es auf den Punkt: Mit WDRforyou wird eine Brücke gebaut – zwischen denjenigen, die kaum Zugang zu klassischen Medienangeboten hätten, und dem Rest des Publikums. Man bietet Geflüchteten und Zugewanderten nicht nur Information, sondern auch ein Stück Heimat in der Fremde – eine digitale, zumindest. Für das Gesamtpublikum liegen neue Blickwinkel, manchmal auch unbequeme, stets aber bereichernde Perspektiven darin. WDRforyou beschäftigt ein Team aus Redakteur:innen mit verschiedensten Migrationsgeschichten; dieses Konzept ist mittlerweile bundesweit bekannt und geht über reine Berichterstattung hinaus. Integration, so die Verantwortlichen, ist eben mehr als nur Gesetzestexte – es geht um Alltag, Teilhabe und das Verstehen des neuen Umfelds.
Aktuell blickt das Team auf Krisen in Ländern wie dem Iran und Syrien und vermittelt diese Nachrichten auch im regulären WDR- und ARD-Angebot. Die Community bringt eigene Erfahrungen ein – und davon profitieren unterm Strich alle Zuschauer. Isabel Schayani, Leitfigur bei WDRforyou, beschreibt ihren Ansporn: "Wir erklären, wie eine Demokratie tickt, warum manches hier langsam wirkt, und geben handfeste Orientierung – etwa zu Asylverfahren, Familiennachzug oder ganz praktischen Fragen wie Steuern."
Das Team hat sich auf Social Media-Plattformen eine beachtliche Reichweite erarbeitet. Besonders Instagram (rund 168.000, vor allem persischsprachige Follower) und Facebook (circa eine Million mit arabischem Fokus) stechen hervor, TikTok wächst weiter, ebenso auf arabisch. WDRforyou produziert auf Arabisch, Farsi und Deutsch – zuletzt gab es auch vorübergehend ein ukrainisches Angebot – und bleibt so am Puls der jeweiligen Community. An offiziellen Fotos fehlt es übrigens auch nicht: Wer mag, kann bei ard-foto.de stöbern.
Wer Kontakt sucht: Die Kommunikationsabteilung des WDR ist unter 0221 220 7100 und per Mail erreichbar.
WDRforyou, gegründet 2016 vom Westdeutschen Rundfunk, hat sich im vergangenen Jahrzehnt zu einer festen Größe in der deutschen Medienlandschaft für Menschen mit Migrationshintergrund entwickelt. Die Plattform informiert vor allem auf Arabisch, Farsi, Deutsch und vorübergehend Ukrainisch über zentrale gesellschaftliche Themen – von Integration und Gesetzesänderungen über aktuelle Krisenberichte bis hin zu Alltagstipps. Bemerkenswert ist die starke Präsenz in sozialen Medien, die von einem vielfältigen Team gepflegt wird; Ziel ist stets, die Stimmen und Lebensrealitäten Zugewanderter sichtbarer zu machen und so auch das Verständnis innerhalb der Gesamtgesellschaft zu fördern.
Neu recherchiert: Kürzlich hat der WDR angekündigt, WDRforyou noch enger mit anderen Redaktionen zu verknüpfen, damit deren inhaltliche Schwerpunkte im Gesamtprogramm präsenter werden. Die Redaktion setzt stärker auf Aufklärung, neutralen Nachrichten-Journalismus und Beteiligungsmöglichkeiten für die Community – so wird nicht nur passiv informiert, sondern auch aktiv in Dialog getreten. Angesichts kontinuierlicher Flüchtlingsbewegungen und gesellschaftlicher Debatten über Teilhabe und Identität bleiben solche Angebote ein wichtiger Bestandteil öffentlicher Medien, wie auch mehrere aktuelle Artikel in deutschen Nachrichten bestätigen.