Donald Trump, der Iran-Konflikt – und der nächste Belastungstest für die NATO?
Mainz – Es brodelt in der internationalen Politik: Donald Trump verlangt mehr Unterstützung im Iran-Konflikt, und das auf eine Art, die selbst gestandene NATO-Partner aufhorchen lässt. Es steht sogar ein möglicher US-Austritt im Raum. Währenddessen pochen Kanzler Friedrich Merz, Vize Lars Klingbeil und Verteidigungsminister Boris Pistorius auf Zurückhaltung – "Das ist nicht unsere Auseinandersetzung." Um genau diese Zerreißprobe der Allianz geht es bei "maybrit illner" am Donnerstag, 19. März 2026, um 22.15 Uhr im ZDF.
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In Wahrheit ist das Ganze mehr als nur eine weitere Krise in Nahost. An der Frage, wie die NATO mit Trumps Eskalation gegen Iran umgeht, hängt letztlich viel: der innere Zusammenhalt des Bündnisses, die Zukunftshoffnungen der Ukraine und nicht zuletzt die fragile Wirtschaft Europas. Lieferengpässe, steigende Preise – die Auswirkungen fremder Kriege spürt inzwischen jeder. Was passiert, wenn die USA wirklich aussteigen? Wären die Europäer vorbereitet? Die Diskussionsrunde ist illuster: Der langjährig versierte Wolfgang Ischinger, SPD-Außenpolitiker Adis Ahmetović, Ökonomin Veronika Grimm, Nahostkenner Daniel Gerlach und Terrorismus-Experte Peter R. Neumann treten an, um (oft mehr Fragen als Antworten) zu liefern. Nebenbei: Es gibt die Sendung auch mit Untertiteln und Gebärdensprach-Übersetzung im ZDF-Stream. Noch Fragen zur Sendung? Thomas Hagedorn (Tel: 06131 – 70-13802, Mail: hagedorn.t@zdf.de) ist – meiner Erfahrung nach – flott und freundlich. Pressefotos kann man ebenfalls unkompliziert per Download, Mail oder telefonisch abstauben. Für alles Weitere: Die ZDF-Kommunikation (pressedesk@zdf.de, Tel: 06131 – 70-12108) und natürlich das LinkedIn-Profil für die News-Junkies. Nur meine Meinung: Selten war internationale Politik spannender und so nah an unserem Alltag.
Die bevorstehende "maybrit illner"-Sendung im ZDF greift hochbrisante politische Fragen rund um den Iran-Konflikt und die Position der NATO auf – ein Thema, das im Schatten von Trumps polarisierenden Aussagen eine immense europäische Relevanz gewinnt. In den letzten beiden Tagen haben verschiedene Medien, etwa die Süddeutsche Zeitung und die ZEIT, mehrfach darauf hingewiesen, wie tiefgreifend eine weitere Destabilisierung der NATO durch US-Druck wäre, insbesondere angesichts der ohnehin angespannten Lage in der Ukraine und der enormen wirtschaftlichen Folgekosten, etwa durch Rohstoffverknappung und Preissteigerungen. Auffallend ist laut aktuellen Berichten, dass europäische Länder – trotz der Rhetorik von Geschlossenheit – intern heftig über die Ausrichtung im Bündnis streiten; insbesondere Deutschland, das sich öffentlich von einer militärischen Intervention distanziert, während etwa Polen oder das Baltikum eine härtere Linie fordern. Das Thema der Sendung ist dadurch mit den aktuellsten Debatten in den deutschen Medien direkt verknüpft.