Energiesparen zahlt sich aus: Wie toom seinen Stromverbrauch halbiert und Millionen einspart

Köln – Während vielerorts die Energiekosten steigen und nachhaltige Konzepte oft an der Praxis scheitern, zieht toom Baumarkt eine ziemlich klare Bilanz: Stromverbrauch halbiert, Millionen an Kosten gespart, Vorzeigeprojekt für den gesamten Einzelhandel. Die Ursache ist kein Zufall, sondern eine Mischung aus System, Technik – und ein bisschen Idealismus.

heute 11:23 Uhr | 3 mal gelesen

Es wirkt beinahe wie ein Kampf gegen Windmühlen – viele Einzelhändler stöhnen über steigende Kosten und immer neue Umweltauflagen. Und dann steht plötzlich toom da und zeigt, dass sich all das doch irgendwie lohnt. Die Einführung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 mag sperrig klingen, aber genau dieser sperrige Formalismus ist der Kern des Erfolgs: Prozesse werden nicht mehr aus dem Bauch heraus, sondern nach Plan und Zahlen gesteuert. Wie? Von durchdachter LED-Beleuchtung über clevere Gebäudetechnik bis zu smarter Lastverteilung. Am Ende steht nicht nur ein grün besprenkeltes Werbeplakat, sondern eine Kostenersparnis von 16,5 Millionen Euro – pro Jahr.

Was oft nach Worthülse klingt, gelingt hier im Alltag: Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit sind keine Gegensätze mehr. CFO Jan Karrasch bringt es ziemlich nüchtern auf den Punkt: Nachhaltigkeit ist für toom praktisch ein Wachstumsrezept, kein Feigenblatt. Wesentliche Hebel stecken in der Gebäudetechnik: Ölheizungen raus, Fernwärme oder Wärmepumpe rein, und diese Philosophie zieht sich von der Planung des nächsten Marktes bis in die entlegenste Filiale. Schon seit über zehn Jahren stellt toom rigoros auf Green Building Standards – da gibt’s keine Ausnahmen, egal ob Neubau oder Altbau. Stolze 22 zertifizierte Standorte gibt’s mittlerweile, viele weitere sind auf dem Sprung.

Bemerkenswert ist, dass sich Umweltengagement nicht auf Strom beschränkt: Wasserverbrauch konnte dank ISO 14001 immerhin um fast ein Fünftel gedrückt werden, der Müll um mehr als ein Fünftel. Klar, da ist noch Luft nach oben – aber als Beleg für nachhaltige Transformation im großen Stil taugt das allemal. toom zeigt, dass ein planvolles Umwelt- und Energiemanagement nicht bloß das gute Gewissen fördert, sondern die Widerstandskraft des Unternehmens stärkt. Was bleibt? Ein gutes Stück Inspiration, vielleicht sogar ein bisschen Rückenwind für andere Handelsunternehmen, die sich bislang noch drücken.

Wer mehr über tooms Ansätze erfahren will, findet Details hier: www.toom.de/ueber-toom/nachhaltigkeit/energie-klima-und-umwelt/

Hintergrund: toom gehört zur REWE Group, hat bundesweit rund 300 Märkte und arbeitet mit rund 18.000 Mitarbeitenden. Mit einem Umsatz von 3 Milliarden Euro trägt die Bau- und Heimwerker-Kette ihren Anteil zum Erfolg des Mutterkonzerns REWE bei, der jährlich knapp hundert Milliarden Euro europaweit bewegt und in 21 Ländern aktiv ist. Seit 2016 setzt toom – ganz nebenbei – auch auf nachhaltige Arbeitsmodelle, etwa mit dem Zertifikat 'audit berufundfamilie'.

(Pressekontakt: siehe Originaltext)

Den Stromverbrauch mal eben halbieren, das gelingt wohl den wenigsten Handelsketten – toom jedoch zeigt, dass ambitionierter Klimaschutz nicht zwangsläufig mit roten Zahlen endet. Durch die Umstellung auf ein standardisiertes Energiemanagement gemäß ISO 50001 und eine konsequente Umsetzung nachhaltiger Gebäudetechnik konnten jährlich nicht nur 68,4 Mio. kWh Strom eingespart werden, sondern auch die Betriebskosten spürbar reduziert werden: 16,5 Millionen Euro weniger für Energie sprechen eine eigene Sprache. Neuere Recherchen belegen, dass die Maßnahmen von toom sich auch in Branchenkreisen herumgesprochen haben: Der Handelsverband HDE hebt in aktuellen Publikationen die Vorbildwirkung solcher Pilotprojekte hervor und betont, dass besonders kleine und mittlere Unternehmen von standardisierten Systemen lernen können. Aktuelle Analysen von Plattformen wie energiewirtschaft.de und green-news.de verweisen darauf, dass neben Strom- und Wärmeeinsparungen auch das Thema Kreislaufwirtschaft sowie regionale Lieferstrukturen im Handel zunehmend an Bedeutung gewinnen – gerade in Verbindung mit Umweltmanagement-Standards wie ISO 14001. Übrigens verweist die DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) derzeit auf eine wachsende Zahl von Firmen im Einzelhandel, die ihre Standorte zertifizieren lassen – auch als Reaktion auf strengere gesetzliche Vorgaben ab 2025. Das unterstreicht: Nachhaltigkeit wird kein vorübergehender Trend, sondern Teil einer neuen Normalität.

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