Gauland argumentiert, die AfD werde durch gesellschaftliche Isolation strukturell benachteiligt, was zu Problemen bei der Mitarbeitersuche führe. Gleichzeitig erkennt er jedoch an, dass selbst kleinere Skandale um Filz die Partei erheblich in ihrer Glaubwürdigkeit gefährden könnten. Im Hinblick auf die CDU sieht er langfristig die Option eines bürgerlichen Bündnisses, betont jedoch, dass dies erst denkbar wird, wenn die Union politisch stark schwächer wird. Aktuell dominieren jedoch Misstrauen und Vorbehalte auf beiden Seiten. Weiterführende Recherchen zeigen, dass die AfD aktuell unter Beobachtung des Verfassungsschutzes steht und parteiinterne Streitigkeiten zu öffentlicher Kritik führen, während gleichzeitig Bemühungen laufen, sich als ‚bürgerliche Opposition‘ zu positionieren. Zugleich bestehen anhaltend Debatten vor allem im Osten Deutschlands über mögliche Koalitionen der CDU mit der AfD, werden aber von CDU-Spitze abgelehnt. Überdies häufen sich in letzter Zeit Massenproteste und Aktionen zivilgesellschaftlicher Gruppen gegen rechtsextreme Politik und Einflussversuche der AfD.