Nach dem plötzlichen Tod von Carsten Träger vor wenigen Wochen übernimmt Bettina Hagedorn nun das Amt der Parlamentarischen Staatssekretärin im Ressort für Umwelt. Umweltminister Carsten Schneider betonte Hagedorns politische Erfahrung und ihr starkes finanzielles Know-how aus ihrer Zeit im Bundesfinanzministerium – und ließ zudem durchblicken, dass ihm ihre Verbundenheit zur Ostsee persönlich viel bedeutet. Gerade angesichts anhaltender Debatten über den Zustand von Meeren sei Hagedorns Herkunft für ihn sogar ein kleiner Bonus. Die geborene Goldschmiedin sitzt seit über 20 Jahren im Bundestag für ihre Heimatregion Ostholstein und Nordstormarn. Außerdem wirkt sie im Aufsichtsrat der GIZ, also der deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, mit. Carsten Träger, ihr Vorgänger aus Fürth, war tragischerweise während eines Skiurlaubs in Österreich verstorben – eine Erinnerung daran, wie unerwartet das Leben manchmal schwenkt. Für Hagedorn eröffnet sich nun ein ungewöhnlicher, neuer Abschnitt, der sie und das Ministerium um eine packende Aufgabe reicher macht.
Mit der Berufung von Bettina Hagedorn reagiert das Bundesumweltministerium unmittelbar auf den überraschenden Todesfall von Carsten Träger. Hagedorn bringt aus ihrer Zeit als Parlamentarische Staatssekretärin im Finanzministerium nicht nur haushaltspolitische Kompetenz, sondern auch langjährige Erfahrung im parlamentarischen Geschäft mit und gilt als engagiert für den Meeresschutz, was angesichts jüngster Debatten etwa um das Ostsee-Ökosystem von Bedeutung ist. Medien berichten außerdem, dass die SPD nach dem plötzlichen Verlust personell geschlossen und zielorientiert agieren will, um Klimaschutz und Ressourcenschonung entschlossen voranzubringen.