Acht Wohnungen, maßgeschneidert für verschiedenste Lebenssituationen, wurden nach gut einem Jahr Bauzeit an ihre neuen Bewohnerinnen und Bewohner übergeben. Die Größen – irgendwo zwischen 55 und 79 Quadratmetern – lassen sich nicht einfach in Schubladen packen: Das reicht vom Single-Haushalt bis zur kleinen Familienbande. Jede Einheit ist ausgestattet mit Balkon, Terrasse, Loggia oder Garten – freie Ausblicke inklusive. Dazu gibt's Carports, Stellplätze und eine gemeinschaftliche Spielfläche, die Kinder vermutlich schnell für sich entdecken. Wer über hohe Wohnnebenkosten grübelt, kann aufatmen: Geheizt wird nämlich mit der Fernwärme aus regionaler Hackschnitzelenergie – ein Lokalbonus, der nicht zu unterschätzen ist. Die Aufträge für den Bau gingen mehrheitlich an heimische Betriebe, womit auch wirtschaftlich die Region profitiert – das klingt immer gut, aber hier stimmt's wohl sogar. Bürgermeister Eßl hebt hervor, wie wichtig solche Projekte sind – dafür, dass junge Leute nicht in die Städte abwandern und Familien ein Zuhause finden. Günstiges Wohnen ist schließlich kein Selbstläufer – schon gar nicht in so einer nachgefragten Gegend. Der grandiose Andrang bestätigt diesen Bedarf: Noch bevor die Bauarbeiten ganz abgeschlossen waren, war jede einzelne Wohnung schon vergeben. Mit insgesamt etwa 1,7 Millionen Euro von der Salzburger Wohnbauförderung wurde hier investiert, aus nachvollziehbaren Gründen. Und es bleibt spannend: In absehbarer Zeit folgt gleich der zweite Bauabschnitt.
Mit dem Bau der neuen Wohnanlage in Mauterndorf hat Salzburg Wohnbau ein klares Signal für die Bedeutung von leistbarem und nachhaltigem Wohnen gesetzt. Die Verbindung regionaler Wertschöpfung durch die Vergabe an lokale Betriebe, die Nutzung der ressourcenschonenden Fernwärme und die verschiedenen Wohnungsgrößen spiegeln sowohl ökologische als auch soziale Verantwortung wider. Alle Wohneinheiten waren bereits vor Fertigstellung vergeben – ein Beweis für den enormen Wohnraumbedarf im Lungau. Überdies entstehen immer mehr Wohnbauprojekte im ländlichen Salzburg, um dem Trend leerer Ortszentren und Abwanderung junger Menschen entgegenzuwirken. Nachhaltigkeit wird dabei längst nicht mehr nur ökologisch, sondern ganz bewusst auch sozial und infrastrukturell interpretiert. Nach aktuellen Berichten der "Salzburger Nachrichten" und des ORF Salzburg dominiert die Wohnraumdebatte weiterhin die Region, mit Fokus auf Bodenverbrauch, soziale Durchmischung und Klimaschutz. Laut neuesten Online-Artikeln etwa im "Standard" oder von "Salzburg Wohnbau" wird die kontinuierliche finanzielle Förderung dringend benötigt, damit der Wohnungsmarkt im Gleichgewicht bleibt. (Recherchequellen bis 18.06.2024, z.B. Salzburg Wohnbau, Salzburger Nachrichten, ORF, Der Standard)