Wie läuft es weiter?
Jetzt wird's spannend für die Nominierten: In den kommenden Wochen nehmen die Expertenteams die Konzepte, Methoden und Erfolge der Kitas sowie Bündnisse genauer unter die Lupe. Dazu gehören detaillierte Unterlagen und Videointerviews, die alle Nuancen der pädagogischen Arbeit beleuchten. Ende Juni werden dann je acht Finalisten für die Kategorien 'Kita des Jahres' und 'Lokales Bündnis für frühe Bildung' benannt. Im Herbst – genauer gesagt, im November – entscheidet eine Jury, wer 2026 das Rennen macht.
Der Preis im Überblick
2018 ins Leben gerufen, würdigt der Deutsche Kita-Preis auf Initiative des Familienministeriums und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gemeinsam mit vielen Akteuren die zentrale Rolle von Kitas und frühkindlichen Bildungsnetzwerken. Entscheidend ist dabei, dass das Kind mit seinen Interessen und Bedürfnissen stets im Mittelpunkt steht – auch die Beteiligung von Familien und die enge Zusammenarbeit im Sozialraum werden bewertet.
Zu gewinnen gibt es nicht nur Anerkennung, sondern auch Geld: Insgesamt sind 110.000 Euro ausgeschrieben – davon je 25.000 Euro für die Gewinner der beiden Kategorien, 15.000 und 10.000 Euro für Zweit- und Drittplatzierte, sowie Trostpreise für alle übrigen Finalisten.
Wer neugierig geworden ist: Weitere Details, Hintergründe und alle Prämierten finden sich unter www.deutscher-kita-preis.de.
Hintergrund
Der Deutsche Kita-Preis entsteht durch die Zusammenarbeit etlicher renomierter Partner: Neben dem Ministerium und der DKJS sind Gewerkschaften, Verbände und Stiftungen dabei. Ziel ist es, durch Aufmerksamkeit und finanzielle Förderung nachahmenswerte Beispiele für Qualität in der frühkindlichen Bildung sichtbarer zu machen – und die Menschen zu würdigen, die sich tagtäglich mit Herzblut engagieren.
Pressekontakt:
Sarah Kabel
Kommunikation Deutsche Kinder- und Jugendstiftung
Tel.: 030 25 76 76 818
E-Mail: sarah.kabel@dkjs.de
Quelle: DKJS, via news aktuell
Die aktuelle Nominiertenrunde des Deutschen Kita-Preises hebt die Vielfalt und Innovationskraft in der frühkindlichen Bildung hervor. Besonders unter dem Eindruck von gesellschaftlichen Herausforderungen wie Digitalisierung, Integration und dem Ausbau der Inklusion stellen viele Einrichtungen ihre Kreativität und Anpassungsfähigkeit unter Beweis. Neuere Recherchen – z. B. www.zeit.de/gesellschaft/schule/2024-06/kita-betreuung-krise-bildungspolitik (ZEIT) – zeigen, wie notwendig solche Preise sind: Trotz zähem Fachkräftemangel, hoher Belastung und knapper Mittel gelingt es einigen Kitas und Bündnissen immer wieder, beispielhafte Konzepte und unterstützende Netzwerke für Kinder und deren Familien zu entwickeln. Zudem steht durch politische Reformen und den gesellschaftlichen Wandel die frühkindliche Bildung stärker denn je im Fokus von Politik und Öffentlichkeit. Innovative Projekte, wie etwa digitale Tools für Sprachförderung oder kreative Kooperationsmodelle mit Eltern, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Initiative mit ihren Partnern setzt somit ein wichtiges Signal für die Anerkennung, Förderung und Weiterentwicklung früher Bildung in Deutschland.