Gladbach deklassiert Augsburg: Klarer 4:0-Heimsieg am 16. Spieltag

Borussia Mönchengladbach hat sich am Sonntagnachmittag eindrucksvoll mit 4:0 gegen den FC Augsburg durchgesetzt – schon früh legten die Gastgeber den Grundstein für den Erfolg.

heute 17:29 Uhr | 7 mal gelesen

Früh im Spiel netzte Joe Scally für die Hausherren zum 1:0 ein – gerade mal acht Minuten waren gespielt und schon lag Augsburg hinten. Der Druck blieb hoch: In der 20. Minute verwandelte Kevin Diks einen Strafstoß konsequent, nachdem Pedersen mit der Hand am Ball war. Den eigentlichen Unterschied machte jedoch Haris Tabakovic – mit seinen Treffern in der 36. und 61. Minute schnürte er einen Doppelpack und ließ die Fans jubeln. Man hätte meinen können, Augsburg wäre nach der Pause heiß auf die Wende, aber: Viele Bemühungen, wenig Ertrag. Die Abschlüsse landeten eher in der Mauer der Gladbacher Defensive als im Netz. Die Borussen verwalteten den Vorsprung clever, ließen Ball und Gegner laufen, ohne sich groß in Gefahr zu bringen. Am Ende steht ein verdienter Schritt hoch in die Tabelle: Gladbach springt auf Rang zehn, während Augsburg weiter unten bleibt und dringend Punkte sammeln muss – die nächsten Gelegenheiten kommen rasch, für beide.

Gladbach hat Augsburg mit 4:0 besiegt und damit ein klares Ausrufezeichen im Mittelfeld der Tabelle gesetzt. Während die Gastgeber sehr effizient ihre Chancen nutzten – besonders Tabakovic war kaum zu bremsen – lief bei Augsburg nicht viel zusammen, die Defensive offenbarte einige Schwächen. Laut mehreren aktuellen Berichten spielt Borussia unter Trainer Seoane momentan mutig und variabel, während Augsburg nach einer Mini-Serie von drei Partien ohne Niederlage wieder in alte Probleme zurückfällt; insbesondere die fehlende Durchschlagskraft im Angriff und insgesamt zu wenig Gefahr. Interessant: Die Stimmung in Gladbach ist spürbar besser geworden, auch weil einige Leistungsträger langsam ihre Form finden, was in unmittelbarer Zukunft weitere Punkte verspricht. Ein Nebensatz am Rande: Augsburg wird schnell Lösungen finden müssen, um nicht weiter abzurutschen, da die Konkurrenz im Tabellenkeller eng beieinander liegt.

Schlagwort aus diesem Artikel