Leipzig dreht das Blatt in Hamburg: 2:1 nach Rückstand

RB Leipzig setzte sich am 24. Bundesliga-Spieltag mit 2:1 gegen den Hamburger SV durch. Die Sachsen mussten dabei einen frühen Rückstand wettmachen – am Ende reichte es trotzdem zu drei wichtigen Punkten.

01.03.26 21:31 Uhr | 4 mal gelesen

Es ist so eine Sache mit frühen Gegentoren – sie können für ein Team wie ein kaltes Bad sein, aber Leipzig ließ sich dadurch beim HSV nicht aus dem Konzept bringen. Bereits in der 7. Minute nutzte Fabio Vieira einen üblen Fehlpass von Lukeba knallhart aus und schob durch die Beine von Schlussmann Vandevoordt ein. Für einen Moment lag Spannung und so eine seltsam diffuse Nervosität im Volksparkstadion. Aber Leipzig? Die fanden wieder ihren Rhythmus, als hätte nie jemand den Stecker gezogen. In der 36. Minute bedient Lukeba, offenbar mit schlechtem Gewissen, nach einem langen Diagonalball Baku, der wiederum Romulo per Kopf auflegt – und dieser trifft, fast artistisch, mit der Hacke zum Ausgleich. Noch keine zehn Minuten nach Wiederanpfiff dann der Dosenöffner: Der HSV vertändelt vorne den Ball, Romulo schaltet blitzschnell um und steckt auf Diomande durch. Der bleibt eiskalt wie ein norddeutscher Wintermorgen und vollendet aus kurzer Distanz zum 2:1 ins linke Eck. Hamburg wirft in der Schlussphase noch mal alles nach vorn, verpasst aber selbst vom Punkt den Ausgleich: Keeper Heuer Fernandes pariert Romulos Elfmeter, doch das ist am Ende nur eine Randnotiz. Leipzig verteidigt clever und nimmt verdient die Punkte mit – der HSV tut, was er im Saisonendspurt anscheinend öfter muss: sich neue Hoffnungen machen.

In einem intensiven Bundesligaspiel zwischen Leipzig und Hamburg machte der frühe Rückstand die Partie zunächst spannend, aber Leipzig bewies Moral und Spielfreude. Besonders auffällig war Romulo, der nicht nur den Ausgleich erzielte, sondern auch maßgeblich am Führungstor beteiligt war. Während Leipziger Fans von Europapokal-Plätzen träumen können, bleibt dem HSV nur die Einsicht, dass kleine Unachtsamkeiten und verlorene Zweikämpfe auch in dieser Saison wieder ärgern – wer zu spät kommt, den bestraft bekanntlich der Fußball-Gott. Aktuelle Recherchen zu den Auswirkungen solcher Spiele zeigen: Leipzig steht mit dem Sieg weiter stabil im oberen Tabellendrittel, der HSV muss weiter nach unten schielen und auf den Kader setzen. Trainer von beiden Teams gaben nach dem Spiel zu, dass die mentale Stärke heute ein entscheidender Faktor war. Zudem nahm die Heimspiel-Atmosphäre zwar Einfluss – aber am Ende entschieden Effizienz und der richtige Moment, wie oft im Sport.

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