Werder Bremen durchbricht Negativserie: 2:0 im Kellerkracher gegen Heidenheim

Endlich wieder ein Grund zum Feiern für Werder: Im richtungsweisenden Abstiegskampf bezwingen die Grün-Weißen den Tabellenletzten aus Heidenheim.

heute 17:43 Uhr | 2 mal gelesen

Nach unglaublich langen 13 sieglosen Partien hat Werder Bremen im richtungsweisenden Kellerduell einen Befreiungsschlag gelandet: Gegen den 1. FC Heidenheim feierten die Bremer ein hart erkämpftes 2:0. Erst in der zweiten Hälfte brachte ein wuchtiger Kopfball von Jovan Milosevic nach Schmid-Flanke Erlösung (57.). Zuvor wurden einige teils kläglich vergebene Chancen – auch von Milosevic selbst – notiert. Beide Teams wirkten phasenweise wie von einer unsichtbaren Last erdrückt, Fehlpässe und Missverständnisse prägten die Partie, besonders im ersten Durchgang. Erst gegen Halbzeitende ließ Heidenheim ein wenig Gefahr vor dem Bremer Tor aufblitzen, blieb aber glücklos. Bremen legte nach Wiederanpfiff energischer los, und als ein Eigentor von Hennes Behrens in der Nachspielzeit fiel, waren die drei Punkte amtlich. Werder springt auf den Relegationsplatz, Heidenheim hingegen bleibt Letzter. Und ehrlich: Ein Fußballfest war’s nicht, aber für Werder zählt jetzt nur das nackte Ergebnis. Achso: Die anderen Partien am Nachmittag? Leverkusen vs. Mainz 1:1, Gladbach schlägt Union 1:0, Hoffenheim unterliegt St. Pauli 0:1.

Mit diesem Sieg kann sich Werder vorübergehend ein wenig vom direkten Abstiegsplatz absetzen, während Heidenheim weiterhin tief im Tabellenkeller steckt. Die Bremer fanden ihren Rhythmus erst spät und profitierten von Heidenheims Schwächen vor dem Tor – ein Spiegelbild des nervlichen Drucks im Abstiegskampf. Besonders auffällig: Trotz Führung blieb Bremen nervös und verpasste es, frühzeitig alles klarzumachen; Heidenheim hingegen blieb in entscheidenden Momenten schlicht zu harmlos. In aktuellen Medienberichten – etwa in der "Süddeutschen Zeitung" – wird hervorgehoben, wie sehr Mentalität und Wille in solchen Begegnungen über Taktik hinaus den Ausschlag geben. Darüber hinaus wird auf sport.de und bild.de diskutiert, ob mit dem Sieg für Bremen nun der Knoten platzt oder ob es nur ein kurzes Zwischenhoch bleibt, was angesichts des Restprogramms fraglich ist. Mittlerweile berichten auch andere Portale über die prekäre Situation im unteren Tabellendrittel, der psychologische Faktor scheint gravierender als die reine Qualität auf dem Platz.

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