CDU im Südwesten knapp vor den Grünen – Insa-Umfrage vor der Landtagswahl

Wenige Tage vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg zieht die CDU laut frischer Insa-Umfrage minimal an den Grünen vorbei – ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das die Wahlspannung zusätzlich anheizt.

heute 00:02 Uhr | 3 mal gelesen

Sonntag ist Wahltag im Ländle und, wenn man sich auf die neue Insa-Umfrage verlässt, schnuppert die CDU am knappen Vorsprung: Mit 27 Prozent würden sie von den befragten Wahlberechtigten gewählt, die Grünen lauern dicht dahinter mit 24 Prozent. Die SPD dümpelt aktuell bei mäßigen neun Prozent, während die FDP mit sechs Prozent immerhin auf die Rückkehr ins Parlament hoffen kann – und parallel dazu hält sich die AfD mit satten 20 Prozent überraschend stark. Die Linke kratzt ebenfalls an der Fünf-Prozent-Hürde und könnte mit sechs Prozent reinkommen. Was auffällt: 44 Prozent trauen CDU-Spitzenmann Manuel Hagel den Wahlsieg zu, während 17 Prozent Cem Özdemir von den Grünen vorne sehen wollen. Die Umfrage fand online unter eintausend Menschen zwischen dem 24. Februar und 3. März statt. Übrigens – ob die Zahlen am Ende wirklich halten? Da bleibt nach wie vor die übliche Portion Skepsis.

Die jüngste Insa-Umfrage zur Landtagswahl in Baden-Württemberg verdeutlicht das enge Rennen zwischen CDU und Grünen. Auffällig ist die starke Position der AfD mit 20 Prozent, was auch die politischen Debatten verschärft. Inmitten dieser Kulisse spielt nicht nur die klassische Parteienkonkurrenz eine Rolle, sondern auch, wie die Menschen auf die Kandidaten reagieren: Manuel Hagel (CDU) punktet offenbar beim Vertrauen, Cem Özdemir (Grüne) bleibt für einen bedeutenden Teil der Wähler dennoch eine ernstzunehmende Alternative. Neben den etablierten Parteien versuchen FDP und Linke ihre Chancen auf den Wiedereinzug zu nutzen – wobei die Fünf-Prozent-Hürde noch immer respektiert werden muss. Bemerkenswert aktuell: Die Wahlbeteiligung, so diskutieren Experten, könnte entscheidend werden, da die Polarisierung vielerorts zunimmt und zuletzt Unzufriedenheit mit der Bundespolitik insbesondere in den Umfragewerten populistischer Parteien erkennbar ist. Nach Recherche zeigt sich, dass die mediale Berichterstattung der vergangenen zwei Tage die Unsicherheit der Prognose, die Rolle regionaler Themen und die Mobilisierung durch die Kandidaten stark betont.

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