Hybride Einsatztruppe gegen digitale Bedrohungen: WINGS macht fit für die Zukunft

Wismar – Immer wieder sorgen gezielte Hackerattacken, Drohnenvorfälle und ausgeklügelte Ransomware für Schlagzeilen. Angriffe auf politische Einheiten, Verwaltungsstrukturen oder sogar kritische Anlagen nehmen ein beunruhigendes Maß an. Inmitten dieser Lage mischt sich WINGS ein: Als Fernstudienanbieter der Hochschule Wismar qualifizieren sie Berufstätige zu Digital-Detektiv*innen und IT-Sicherheitsexpert*innen.

heute 10:49 Uhr | 2 mal gelesen

Wer ab und zu einen Blick in die Nachrichten wirft, merkt schnell: Cyberangriffe sind längst keine abstrakte Bedrohung mehr. Besonders in Europa wächst das Risiko; das BSI prognostiziert, dass sich 2025 die Situation durch KI-gestützte Attacken weiter zuspitzt. Was früher Spionage und Datendiebstahl war, ist heute eine Mischung aus Sabotage, Erpressung und zielgerichteter Lahmlegung. Dazu braucht es mehr als Standarddenken – gefragt sind Menschen, die analytisch bleiben, wenn alles andere durcheinandergerät.

Über 600 IT-Sicherheitsprofis – aus Behörden, vom BND übers BKA bis zu IT-Konzernen in Deutschland, Österreich und der Schweiz – setzen dabei auf die Studiengänge von WINGS. Ihr gemeinsames Ziel: Bei digitaler Forensik und Sicherheitsstrategie up to date bleiben.

Es braucht hier nicht nur Technikverständnis, sondern auch Nervenstärke. Feingefühl für das Wesentliche – egal ob unter Zeitdruck oder bei hochsensiblen Analysen in virtuellen Tatorten. “Unsere Absolventinnen und Absolventen lernen, mit modernster Technik Cyber-Straftaten nachzugehen, Datenspuren zu sichern und Verdächtige zu überführen”, so Prof. Dr. Antje Raab-Düsterhöft, die den Bachelor- und Masterstudiengang verantwortet. Ein weiteres Studienziel: Systeme strategisch sichern, damit Angreifer draußen bleiben. Ohne dieses Wissen, bleiben viele Türen offen.

Wer den Sprung ins digitale Krisenmanagement wagen oder seine digitale Detektivarbeit vorantreiben will, findet Details unter wings.de/cybercrime

Pressekontakt: WINGS-Fernstudium, André Senechal, Tel: +49 3841 753-7471, a.senechal@wings.hs-wismar.de

In ganz Europa steigt das Niveau der Cyberbedrohungen drastisch an, getrieben von immer ausgefeilteren Angriffen, in denen Künstliche Intelligenz, menschliche Schwächen und technische Verwundbarkeiten Hand in Hand gehen. Die Hochschule Wismar über WINGS setzt darauf, Profis heranzuziehen, die beides können: strategisch und technisch auf der Höhe der Zeit zu agieren, um im Fall von Angriffen oder Spionage professionell und analytisch reagieren zu können. Viele Absolventen der Programme haben inzwischen Schlüsselpositionen im Sicherheitsapparat Deutschlands inne – sie profitieren von der Vernetzung zwischen Wissenschaft und Einsatzpraxis und stärken so den Schutz vor hybriden Cyberattacken. Recherchen zeigen, dass nach aktuellen Berichten von Spiegel und FAZ insbesondere die Bedrohung durch staatlich unterstützte Hackergruppen enorm wächst. Ein Artikel in der Zeit hebt hervor, wie Behörden gezielt nach neuen Fachkräften fahnden und dabei den deutschen Hochschulmarkt sondieren, um auf die rapide Entwicklung von Cybercrime zu reagieren. Aktuelle Nachrichten von taz und Süddeutsche betonen die Notwendigkeit, dass Weiterbildung im Bereich Cybersecurity keine Option mehr, sondern Pflicht ist – insbesondere da kritische Infrastruktur zunehmend ins Visier gerät.

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