Idest GmbH erhält als Vorreiter DQS-Zertifikat nach ISO/IEC 42001 und setzt Maßstab für KI-Compliance

Eschborn – Die Idest GmbH aus Eschborn, spezialisiert auf IT-Beratung für Finanz- und öffentliche Institutionen, hat als eines der ersten Unternehmen im deutschsprachigen Raum das neue KI-Zertifikat ISO/IEC 42001:2023 von der DQS bekommen. Die Norm regelt, wie verantwortungsvoller und transparenter Einsatz von Künstlicher Intelligenz methodisch gesteuert werden sollte. Mit dem Zertifikat schlägt Idest ein neues Kapitel bei der Steuerung von KI-Projekten und der Einhaltung regulatorischer Vorgaben auf.

heute 12:51 Uhr | 2 mal gelesen

Die DQS, als größte deutsche Zertifizierungsstelle, hat die Idest GmbH für ihr Managementsystem rund um Künstliche Intelligenz ausgezeichnet. Genutzt werden unternehmensintern KI-Lösungen auf Basis von ChatGPT Business – Idest setzt diese Anwendungen ein, entwickelt jedoch selbst keine eigenen KI-Modelle.

Das KI-Managementsystem (AIMS) der Idest ist umfassend: Es gibt strukturierte Prozesse zur Identifikation, Bewertung und Steuerung spezifischer Risiken im Umgang mit KI – dabei waren es, so hört man, eine ganze Menge (mittlere zweistellige Zahl!). Updates, Fehlerfälle und Mitarbeiterschulungen sind ebenfalls klar dokumentiert. Wie Geschäftsführer Christian Specker betont, betrachtet Idest die Zertifizierung nicht nur als einen weiteren Kompetenzstempel, sondern als klares Zeichen für verantwortungsvolles KI-Handling nach innen und außen.

Die Auszeichnung kommt zu einem spannenden Zeitpunkt: Mit Blick auf kommende Regulierungen wie die EU KI-Verordnung hebt sich Idest schon jetzt bei Transparenz, Sorgfaltspflichten und Skill-Aufbau hervor. Auch DQS-Manager Christian Gerling sieht hier ein Vorbild für das Handling komplexer KI-Fragen: "Die Zertifizierung hebt die Messlatte, und Idest macht deutlich, dass KI-Verantwortung aktiv gestaltet werden kann."

Wer steckt eigentlich hinter Idest?

Idest, gegründet und geführt von Christian Specker und Hendrik Schlademann, unterstützt Banken und Behörden u. a. beim Software- und Auditprozess. Schon länger ist das Unternehmen nach weiteren Qualitäts- und Umweltstandards (ISO 9001, ISO 14001) zertifiziert. Weitere Infos: idest.de oder direkt via E-Mail: info@idest.de

Und die DQS?

Die DQS positioniert sich international als Zertifizierungsinstanz im Bereich Managementsysteme und will Organisationen durch Audits nicht nur Häkchen setzen lassen, sondern auf echte Zukunftsfragen wie Digitalisierung oder nachhaltige Entwicklung vorbereiten. Alles Weitere unter dqsglobal.com/de

Presse-Kontakt: Christian Specker (Idest) | christian.specker@idest.de

Mit der frühen Zertifizierung nach der ISO/IEC 42001 unterstreicht die Idest GmbH ihre Rolle als Pionier für KI-Managementsysteme in Deutschland und der DACH-Region. Die neue Norm, seit Ende 2023 international gültig, verlangt von Unternehmen, den KI-Einsatz in puncto Verantwortung, Risiko, Transparenz und laufende Verbesserung systematisch abzusichern – ein Schritt, den Idest bereits vor der EU-weiten Pflicht vollzogen hat. Damit positioniert sich das Unternehmen rechtzeitig zu den neuen Vorgaben der EU-KI-Verordnung, die ab 2025 umfassende Regeln insbesondere für sogenannte Deployers vorsieht, darunter auch detaillierte Dokumentations- und Transparenzpflichten sowie systematisches Risikomanagement für KI-Anwendungen. Nach aktueller Berichterstattung wächst das Interesse an der ISO/IEC 42001 in deutschen Firmen, da sie als zukünftiger Standard zur Beweisführung sorgfältigen KI-Managements in Audits und bei Aufsichtsbehörden gilt. Neben Idest sind bislang vor allem Großunternehmen aus Industrie und Finanzwelt bestrebt, die Zertifizierung zu erhalten – nicht zuletzt, um Vertrauen gegenüber Kunden und Partnern zu gewinnen. Das Thema KI-Governance erfährt insgesamt erhöhte Aufmerksamkeit, da die Unsicherheit rund um regulatorische Änderungen und Risiken von KI-Anwendungen rapide steigt, wie verschiedene IT-Fachmedien in den letzten Tagen berichten.

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