Die Ermittlertruppe rund um Finn Kiesewetter (Sven Martinek), Lars Englen (Ingo Naujoks) sowie Gregor Michalski (Jonas Minthe) nimmt erneut Fahrt auf – diesmal unterstützt von der neuen Kommissarin Khira Rahman (Tabita Johannes). Sie springt für Nina Weiss (Julia E. Lenska) ein, die – sowohl in Serienrealität als auch im wahren Leben – eine Auszeit nimmt.
Zwischen alten Backsteinfassaden und norddeutscher Gelassenheit erzählt die ARD-Reihe kriminalistische Geschichten, die eng an den Puls gesellschaftlicher Themen anschließen: Beispielsweise verschwinden zum Staffelauftakt zwei Mädchen nach einem Online-Kontakt spurlos. In anderen Episoden geraten Themen wie Voyeurismus und die Allgegenwärtigkeit weiblicher Sexualisierung in den Fokus. Die Ermittlungen führen das Team auch an ungewöhnliche Orte – etwa an eine Polizeischule mit Konfliktpotenzial oder in die Vergangenheit eines Kollegen, nachdem dessen Jugendliebe unter Tatverdacht gerät.
Die Darsteller selbst wirken angesichts des langen Erfolgs gleichermaßen verwundert und begeistert: „Dass wir immer noch viele, auch junge Zuschauer anlocken, überrascht und freut mich gleichermaßen“, so Ingo Naujoks. Sven Martinek findet fast ungläubige Worte: „200 Fälle in 14 Jahren – und kein Ende. Unsere Gemeinschaft ist längst weit mehr als nur ein Team.“
In Zahlen gesprochen: Die 12. Staffel erreichte mit etwa 3,4 Millionen Zuschauern pro Folge einen Marktanteil von knapp 17 Prozent – Bestwert im Vorabendprogramm. Auch der zugehörige Spielfilm zog beim Publikum kräftig: Über sechs Millionen Menschen schalteten Anfang Januar zur Primetime ein.
Produziert wird das Format von der ndF Berlin für die ARD, maßgeblich betreut von Hans-Hinrich Koch. Wer jetzt Lust auf Drehstartbilder bekommen hat: Für akkreditierte Journalisten gibt's unter www.ard-foto.de die frischen Impressionen. Und wer Fragen hat, erreicht Mirja Bauer von der ARD oder Helmut Monkenbusch von der betreuenden Agentur ganz schnörkellos per Telefon oder Mail.
Die ARD-Krimiserie 'Morden im Norden' geht mit der 14. Staffel an den Start und hebt ihre Fangemeinde auf das nächste Level. Durch gesellschaftsnahe Fälle, ein eingespieltes Ermittlertrio und neue Figuren bleibt die Serie am Puls der Zeit und punktet bei einem konstant breiten Publikum. Auch die jüngste Quotenbilanz unterstreicht: Das Format bleibt ein Selbstläufer im deutschen Vorabendprogramm.
Erweiterte Recherche: Laut taz verzeichnet die ARD mit Krimiserien seit Jahren stabile Erfolge, wobei jüngere Altersgruppen vermehrt durch Streamingangebote erreichbar werden. Die Süddeutsche Zeitung hebt hervor, dass die Serienmacher gezielt auf aktuelle gesellschaftliche Konflikte Bezug nehmen, was sich positiv auf die Relevanz in der Primetime auswirkt. Nach Angaben von Spiegel.de geben viele Hauptdarsteller dem Format ein Gefühl von "Zuhause", was sich auch in hoher Zuschauerbindung bemerkbar macht.