Ali Khamenei, gerade mal 86 geworden, wurde laut Berichten der iranischen Staatsmedien als 'Märtyrer' getötet – diese Wortwahl lässt bereits erahnen, wie sehr das Land im Umbruch ist. Es wurde eine 40-tägige Staatstrauer verordnet, was in der schiitischen Trauertradition eine gewichtige Frist markiert. Die Revolutionsgarden haben öffentlich Rache für den Tod ihres obersten Geistlichen und anderer führender Figuren – darunter auch kein Geringerer als der Befehlshaber des Generalstabs – geschworen. Trumps Reaktion: eine klare Drohung via Truth Social, getippt mit typisch scharfer Kante. Er warnte Iran eindringlich davor, weiter zuzuschlagen, andernfalls käme es zum massiven Gegenschlag. Parallel zu all den Drohgebärden und der Trauer brodelte es in Dubai: Nach Angaben und zahlreichen online kursierenden Videos traf eine iranische Drohne offenbar das Luxus-Wahrzeichen Burj Al Arab. Die Flammen an der Fassade, Stockwerk um Stockwerk – ein verstörendes Bild von der Eskalation der Ereignisse vor Ort.
Der Tod Ali Khameneis markiert einen Wendepunkt für den Iran. Das Land steht an einer unsicheren Schwelle: Mit dem religiösen Oberhaupt verlieren viele Iraner nicht nur eine politische, sondern auch spirituelle Identifikationsfigur. Zudem richten sich nun Blicke weltweit auf die nächste Führung, die innenpolitische Stabilität und die Frage, wie die Revolutionsgarden ihre angekündigte Rache umsetzen werden. Internetrecherchen zeigen zudem: Die internationale Gemeinschaft – so unter anderem in Deutschland und Europa – debattiert über mögliche Auswirkungen auf den Rest des Nahen Ostens und auf den globalen Ölmarkt, der wegen Unsicherheit an der Börse schwankt. Auch kommt zur Sprache, wie die Trauerzeremonien der nächsten 40 Tage als Gradmesser für die Machtbalance zwischen Reformern und Hardlinern im Iran dienen könnten.