KlickKompetenz – Digitale Medienfamilien im Griff behalten: Neues Info-Event für Eltern in Hessen
Frankfurt – Das erste eigene Smartphone, Gaming und der ständige Social-Media-Trubel: Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer digitalen Welt auf, die viele Eltern schlichtweg überfordert. Der Hessische Rundfunk (hr) und die Medienanstalt Hessen bieten jetzt mit „KlickKompetenz – Gelassen im digitalen Familien-Wahnsinn“ am 29. August eine Orientierungshilfe. In diesem Angebot erhalten Eltern Einblicke in Nutzungsverhalten, sinnvolle Begrenzungen und lernen, entspannt und dennoch achtsam mit den digitalen Herausforderungen umzugehen. Die Anmeldung läuft bereits.
09.06.26 10:28 Uhr | 15 mal gelesen
Mit der Veranstaltung 'KlickKompetenz – Gelassen im digitalen Familien-Wahnsinn' wollen hr und Medienanstalt Hessen Eltern stärken, ihre Kinder sicher durch die Wirren von TikTok, WhatsApp & Co. zu begleiten. In zwei Stunden gibt es nicht nur einen Überblick darüber, wie digitale Medien auf junge Menschen wirken, sondern auch konkrete Tipps dazu, wie Eltern im Familienalltag sinnvolle Grenzen setzen und Technik offen begegnen können – ohne gleich die Nerven zu verlieren. Wer mag, kann nach dem Einstiegsvortrag zwischen fünf verschiedenen Workshops wählen, um sich mit Profis und Gleichgesinnten auszutauschen. Einmal für den Workshop angemeldet, ist die Teilnahme an der gesamten Veranstaltung inklusive. Zum Schluss werden alle Teilnehmer:innen mit einem Info-Paket aus den Workshops versorgt. Das Ganze ist kostenlos, einzigartig in Hessen und richtet sich speziell an Eltern von Kindern zwischen dritter und vierter Klasse. Die Moderation übernimmt hr3-Stimme Carmen Schmalfeldt. Organisiert wird das Event gemeinschaftlich von hr, der Medienanstalt Hessen und dem Internationalen Zentralinstitut für Jugend- und Bildungsfernsehen.
Mit dem neuen Format 'KlickKompetenz' wollen hr und die Medienanstalt Hessen Eltern dazu befähigen, ihre Kinder kompetent in der digitalen Medienwelt zu begleiten. Die Veranstaltung am 29. August legt ihren Fokus auf Medienerziehung im Alltag, gibt praktische Orientierung für die Mediennutzung und fordert dabei zu einem offenen Austausch unter Eltern und Fachleuten auf. Angesichts der wachsenden Bedeutung von Digitalisierung in Familien und vielfältigen Herausforderungen – angefangen bei Cybermobbing bis hin zu Medienzeiten – setzt das Angebot auf präventive Aufklärung und bietet konkrete Unterstützung, etwa durch die Aufarbeitung neuer Social-Media-Trends, Tipps für den Umgang mit problematischen Inhalten und die Förderung kritischer Medienkompetenz. Ergänzend zeigen aktuelle Artikel aus den letzten zwei Tagen auf, wie sehr sich immer mehr Bildungseinrichtungen und Elternvertretungen deutschlandweit einen Ausbau der medienpädagogischen Unterstützung wünschen und berichten über Pilotprojekte aus anderen Bundesländern, die ähnliche Schwerpunkte setzen. Auch wird deutlich, dass viele Eltern gerade zu Beginn der weiterführenden Schulen nach Orientierung suchen und solche Angebote immer stärker nachgefragt werden.