MDR Klassik gibt Startschuss für Vorverkauf der Saison 2026/27: Magie von Märchen und Mythen

Leipzig – Ein reich gefüllter Klangkalender erwartet das Publikum: Mit 60 Konzerten, die sich unter das Motto „Märchen, Mythen und Legenden“ stellen, startet MDR Klassik am 5. September 2026 im Congress Centrum Suhl in die neue Saison. Der Ticketverkauf läuft seit Montag, den 4. Mai, über mdr-tickets.de, wo Eintrittskarten für Projekte des MDR Sinfonieorchesters, des MDR Rundfunkchores sowie des MDR Kinderchores bereitstehen. Für Familienkonzerte gibt es preisgünstige Familientickets, und sämtliche Details finden Interessierte zentral gebündelt auf www.mdr-klassik.de.

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Dieses Jahr hält MDR Klassik zur Saison 2026/27 – mal ganz ehrlich gesagt – einen bunten Strauß musikalischer Erzählungen bereit. 60 Konzerte: Das waren erst einmal Zahlen, und plötzlich stehen sie für einen Marathon aus Emotionen, Geschichten und, ja, manchmal auch quietschenden Stühlen in Konzertsälen von Suhl bis Leipzig. Von den 21 Sinfoniekonzerten, den 20 Chorkonzerten (dreimal gibt es den beliebten Nachtgesang – stimmungsvoll wie eh und je) bis hin zu Kammermusik und neun Familienprogrammen: Für jeden Geschmack dürfte etwas dabei sein. Besonders originell, zumindest aus meiner Sicht, ist die Fortsetzung der „Mittendrin“-Reihe, bei der Zuhörer und Publikum im Vorfeld sozusagen Zettel in den Topf werfen: Publikumsgestaltung einmal wirklich gelebt. Unter den Neuheiten sticht dieses Mal das Kinderchorkonzert „Beat“ heraus – gemeinsam mit Beatboxer Daniel Mandolini (klingt erst merkwürdig, klappt aber erstaunlich gut). Apropos Mitmachen: Die Auswahl für das Konzert „Soundtrack meines Lebens“ stammt komplett aus Vorschlägen des Publikums – ein netter Wink Richtung Teilhabe. Zudem feiern einige bekannte wie neue Gesichter ihr MDR-Debüt: Delyana Lazarova, Paolo Bortolameolli, Kristian Sallinen, Elias Grandy, Lionel Sow und Pianist Anton Gerzenberg. Persönlich besonders gespannt bin ich auf das, was sich darunter mit Sicherheit an Überraschungen verbirgt. Ganz klassisch eröffnet wird die Saison mit Musik rund um Webers „Der Freischütz“, was dieses Jahr (200. Todestag Webers!) fast schon Pflicht ist. Eine Woche später folgt Leipzig mit der selten zu hörenden Schumann-Komposition „Das Paradies und die Peri“ – man darf gespannt sein, wie das ankommt. Das Saisonmotto zieht sich von den großen Sinfoniekonzerten („1001 Nacht“, „Der Zauberlehrling“, Strawinskys „Feuervogel“) über die (leicht gruseligen) Familienprogramme wie „Halloween im Turm“ bis hin zu Kammerabenden, bei denen sich mal alles um König Artus dreht, mal um nordische Sagengestalten. Und klar: Jahresende gibt’s den traditionsreichen Silvesterabend unter dem funkelnden Schirm der Geschichten aus „1001 Nacht“ – diesmal mit Yara Hoffmann am Mikro. Für Chefdirigent Dennis Russell Davies endet 2027 eine Ära. Sieben Programme, darunter Highlights wie „Los Angeles“ oder das Finale im Leipziger Gewandhaus: Haydn, Strauss – das Abschiedskonzert verspricht große Emotionen. Wer sich einen Platz sichern will (alle Kinder zahlen 9 Euro, erwachsene Begleiter ermäßigt), sollte flott auf www.mdr-tickets.de klicken, bevor sich das Märchen von den Tickets in einen Mythos verwandelt.

Die neue MDR Klassik Saison 2026/27 startet mit dem Thema Märchen, Mythen und Legenden in Mitteldeutschland und umfasst insgesamt 60 Konzerte verschiedener Formate – von Sinfonie- und Chorkonzerten bis hin zu Familien- und Kinderprogrammen. Besonders erwähnenswert sind neue Mitmach-Formate wie das interaktive Konzert 'Soundtrack meines Lebens', Künstler-Debüts und ein thematisch vielfältiges Programm, das musikalische Erzähltradition mit moderner Vermittlung verknüpft. Neben den gewohnten Konzertreihen ist es gleichzeitig die letzte Saison des Chefdirigenten Dennis Russell Davies beim MDR Sinfonieorchester, dessen Abschiedskonzerte im Juni 2027 zu einem symbolischen Höhepunkt der Spielzeit werden. Aktuelle Presseschau: / Recherchierte Zusatzinfos: Die MDR Ensembles knüpfen laut einer aktuellen Meldung (taz.de) mit der Saison 2026/27 an einen deutschlandweit spürbaren Trend an, Klassik zunehmend für breitere und jüngere Publikumsgruppen zu öffnen. Zahlreiche Orchester in Deutschland experimentieren mit Spielstätten und neuen Konzertformaten, wie etwa Pop-up-Konzerte oder die Einbindung von Publikumsvorschlägen in Programme. Auch der SWR und der NDR bieten Konzertreihen mit dem Fokus auf niederschwellige Zugänge, wie aus aktuellen Berichten bei www.deutschland.de und www.dw.com hervorgeht.

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