Microsoft setzt auf weiteren Rechenzentrum-Ausbau in NRW

Der US-Techriese verstärkt sein Engagement in Nordrhein-Westfalen und plant nun einen vierten Großstandort.

heute 11:14 Uhr | 1 mal gelesen

Microsoft lässt im beschaulichen Grevenbroich bei Düsseldorf die Baggerschaufeln schwingen – jedenfalls, sofern alles läuft wie angekündigt. Auf einer Veranstaltung des "Handelsblatts" ließ Ansgar Baums, Strategiedirektor bei Microsoft, die Katze aus dem Sack: Neben den bereits bekanntgemachten Datencentern in Bergheim, Bedburg und Elsdorf will das Unternehmen jetzt auch in Grevenbroich massiv investieren. Noch verrät niemand Genaues zum neuen Investitionsumfang, aber Brancheninsider vermuten: Das dürfte wieder locker ein Betrag jenseits der Hundert-Millionen-Grenze werden. Schon jetzt hatte Microsoft öffentlich gemacht, insgesamt mindestens 3,2 Milliarden Euro ins deutsche Revier zu stecken – was laut Konzern sogar die bislang größte Einzelinvestition hierzulande wäre. Interessant ist, dass Microsoft den Schritt explizit mit der wachsenden Nachfrage im Land begründet. Deutschlandchefin Agnes Heftberger betont zudem, dass nicht nur Kabel verlegt und Server gestapelt werden: Man investiere in Menschen, in die Region, so ihre Zusicherung. Wen wundert’s – Digitalisierung und Datenhunger wachsen, und offenbar will Microsoft beim deutschen Push mit Tempo voran.

Microsoft setzt seine digitale Expansion in Nordrhein-Westfalen unbeirrt fort: Nach drei bereits angekündigten Rechenzentren folgt nun Nummer vier in Grevenbroich. Mit erwarteten Gesamtausgaben von mindestens 3,2 Milliarden Euro – ein Rekordbetrag für die deutsche Unternehmensgeschichte von Microsoft – antwortet der Technologiekonzern auf den explodierenden Bedarf an Speicher- und Cloud-Kapazitäten. Branchenexperten gehen davon aus, dass die tatsächlichen Investitionssummen durch den neuen Bau weiter steigen werden, und heben den regionalen Infrastruktur- und Beschäftigungseffekt hervor. Neue Recherche-Details: Die wachsende Bedeutung von Cloud-Infrastruktur und KI-Anwendungen befeuert Microsofts Entscheidung, zusätzliche Datencenter in NRW zu bauen. Nach aktuellen Berichten, etwa vom "Handelsblatt" und der "FAZ", boomt der Standort NRW besonders wegen seiner günstigen Lage und gut ausgebauter Infrastruktur. Ebenfalls interessant: Die Kommunen in der Region hoffen auf neue Arbeitsplätze und zusätzliche Einnahmen, während Umweltverbände die enorme Nachfrage nach Energie kritisch sehen.

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