Elisabeth Kaiser von der SPD macht sich stark für eine gerechtere Erbschaftssteuer und sieht Handlungsbedarf, weil Vermögende die Abgabe oft umgehen können. Sie verweist darauf, dass die große Reform nicht im jüngsten Regierungspaket steckt, da die Legislatur noch läuft und aktuelle Reformen nur einen ersten Schritt bedeuten. Besonders wichtig: Das ausstehende Bundesverfassungsgerichtsurteil, das möglicherweise enorme Auswirkungen auf die Ausgestaltung der Steuer hat – erst dann werden größere Maßnahmen greifbar. Aktuelle Entwicklungen: In der Politik und Öffentlichkeit wird die Erbschaftssteuer heiß diskutiert, da wachsende Vermögensungleichheit in Deutschland spürbar wird. Verschiedene Wirtschaftsverbände haben sich gegen eine Verschärfung ausgesprochen und warnen vor negativen Folgen für Familienunternehmen (Quelle: [FAZ](https://www.faz.net)), während Sozialverbände wie der Paritätische Wohlfahrtsverband gerechtere Lösungen fordern. Das Urteil des Gerichts wird für Herbst 2024 erwartet und könnte Änderungen bei Steuerprivilegien für Firmenerben erzwingen.
vor 35 Minuten